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Automatisierte CNC-Beschaffung für die Herstellung von Radiographie-Instrumenten
GNR S.r.l. hat eine modellbasierte Plattform für die Beschaffung von Bauteilen integriert, um Produktionszyklen zu beschleunigen und die Fertigungskosten hochpräziser Analysesysteme zu senken.
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GNR S.r.l. entwickelt und produziert fortschrittliche Analyseinstrumente, darunter Röntgendiffraktometer (XRD), Röntgenfluoreszenzspektrometer (XRF) und optische Emissionsspektrometer (OES). Das seit über 40 Jahren in Italien tätige Unternehmen fertigt Systeme, die für industrielle Radiographieanwendungen höchste Präzision, Zuverlässigkeit und Wiederholgenauigkeit erfordern.
Die Herstellung dieser metrologischen Systeme setzt bearbeitete Komponenten voraus, die in kalibrierte Baugruppen integriert werden. Bereits geringfügige Toleranzabweichungen können die Zuverlässigkeit der Instrumente und die Messleistung direkt beeinträchtigen. Historisch basierte der Beschaffungsprozess von GNR auf einem Workflow mit 2D-Zeichnungen und mehrstufiger Kommunikation mit externen Zulieferern. Dieser manuelle Prozess verlängerte die Durchlaufzeiten und schränkte die Kostentransparenz während der Entwicklungsphase ein.
Beschleunigung des Design-to-Production-Zyklus
GNR benötigte eine Lösung zur Optimierung seiner Beschaffungs- und Lieferkette. Die Hauptziele bestanden darin, die Angebotserstellung für Bauteile zu beschleunigen, interne Designvalidierungen zu vereinfachen und eine direkte Kostenprognose zu ermöglichen, ohne die Maßgenauigkeit der Analyseinstrumente zu beeinträchtigen.
Um diese operativen Engpässe zu beseitigen, implementierte GNR eine automatisierte On-Demand-Fertigungsplattform, die 3D-STEP-Modelle direkt verarbeitet. Dieser modellbasierte Ansatz machte die Abhängigkeit von 2D-Zeichnungen überflüssig. Das System liefert sofortige Analysen zur Fertigbarkeit, Preisberechnungen und Lieferterminprognosen für CNC-Bearbeitungen, insbesondere Fräs- und Drehprozesse.
GNR entschied sich für diese digitale Beschaffungsinfrastruktur, da sie erforderliche Oberflächenbehandlungen wie Eloxieren, chemisches Vernickeln und Laserbeschriftung innerhalb eines einzigen Bestellprozesses integriert. Dadurch können die Komponenten montagefertig geliefert werden.
Operative Ergebnisse und Kostenoptimierung
Die Integration der Plattform ermöglichte die Einführung einer proaktiven Design-to-Cost-Methodik. Entwicklungsingenieure nutzen das System, um CAD-Iterationen direkt mit Fertigungsbewertungen und Beschaffungsentscheidungen zu verknüpfen. Zu den messbaren Ergebnissen gehört eine Kostenreduzierung von rund 50 Prozent bei komplexen Geometrien im Vergleich zu herkömmlichen Beschaffungsmethoden.
Bei der Herstellung eines bogenförmigen Bauteils für ein Röntgendiffraktometer, das von lokalen Lieferanten als schwierig zu fertigen eingestuft wurde, verarbeitete die automatisierte Plattform die Geometrie problemlos und lieferte das Teil zu etwa der Hälfte der bisherigen Kosten.
Die Zeit für die Angebotserstellung verkürzte sich von einem von Lieferanten abhängigen Prozess auf ein sofortiges Ergebnis nach dem Hochladen des 3D-Modells. Darüber hinaus können Wiederholbestellungen direkt aus einem digitalen Archiv ausgelöst werden, ohne zusätzliche technische Abstimmungen.
„Unser Ziel war es, die Verbindung zwischen Konstruktion und Produktion zu vereinfachen und gleichzeitig eine sofortige Transparenz bei Kosten und Lieferzeiten zu schaffen“, erklärte Ali Cheayto, Sales Manager France bei MISUMI.
Michael Manfredi, Mechanical Design Engineer bei GNR, ergänzte: „Angebote werden deutlich schneller erstellt als über einen externen Lieferanten. Wir können das 3D-Modell hochladen und Lieferzeiten sowie Preise je nach Stückzahl sofort vergleichen, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen.“
Bearbeitet von dem Industriefachjournalisten Lekshman Ramdas, mit Unterstützung von KI.
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