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Automatisierte Ersatzteillogistik in der Kranproduktion

Liebherr-Werk Ehingen GmbH erweitert gemeinsam mit Jungheinrich das automatisierte Logistiksystem am Standort Ehingen.

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Automatisierte Ersatzteillogistik in der Kranproduktion

Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH baut ihr automatisiertes Logistiksystem für die Ersatzteilversorgung weiter aus und beauftragt Jungheinrich mit der Integration zusätzlicher Goods-to-Person-Arbeitsplätze zur Steigerung von Kapazität, Prozesssicherheit und Ergonomie.

Ausbau der automatisierten Materialbereitstellung
Am Produktionsstandort Ehingen erweitert Liebherr seine bestehende Intralogistik, um steigenden Anforderungen in der weltweiten Ersatzteilversorgung gerecht zu werden. Bestandteil des Projekts ist der Umbau der zwei vorhandenen Kommissionierarbeitsplätze sowie die Integration von vier zusätzlichen Goods-to-Person Service Center (GSC)-Arbeitsplätzen. Diese Stationen stellen Behälter und Paletten automatisiert bereit und ermöglichen kurze Zugriffszeiten bei gleichzeitig ergonomischer und prozesssicherer Arbeitsumgebung.

Die automatisierte Bereitstellung reduziert manuelle Laufwege und unterstützt eine gleichbleibende Kommissionierqualität – ein zentraler Faktor für die Versorgung von Kunden mit Ersatzteilen für Mobil- und Raupenkrane.

Steigerung der Leistungsfähigkeit im Materialfluss
Die neuen GSC-Arbeitsplätze werden in die bestehende Paletten- und Behälterfördertechnik integriert. Das Gesamtsystem erreicht eine Leistung von bis zu 120 Paletten pro Stunde und Linie. Damit schafft Liebherr eine skalierbare Grundlage für einen stabilen Materialfluss auch bei weiter wachsendem Ersatzteilvolumen.

Der Ausbau adressiert sowohl Kapazitätsanforderungen als auch die Notwendigkeit, Materialflüsse flexibel an unterschiedliche Auftragsstrukturen anzupassen.

Intralogistik als Teil der Produktionsstrategie
Für die Ersatzteillogistik sind kurze Durchlaufzeiten, hohe Verfügbarkeit und eine zuverlässige Abwicklung entscheidend. Die Erweiterung des automatisierten Systems unterstützt diese Ziele durch standardisierte Prozesse und eine ergonomische Auslegung der Arbeitsplätze, die gleichzeitig die Prozesssicherheit erhöhen.

Laut Liebherr sind insbesondere Flexibilität und langfristige Absicherung der Lieferperformance zentrale Treiber des Projekts.

Generalunternehmer mit durchgängiger Systemintegration
Jungheinrich übernimmt die Umsetzung als Generalunternehmer. Der Leistungsumfang reicht vom mechanischen Ausbau über die Erweiterung der Fördertechnik bis zur vollständigen softwareseitigen Integration in das bestehende Jungheinrich Warehouse Management System (WMS).

Zusätzlich wird die vorhandene virtuelle Testumgebung angepasst. In dieser digitalen Umgebung lässt sich die erweiterte Anlage realitätsnah simulieren und testen, bevor sie in den operativen Betrieb überführt wird. Dies reduziert Risiken während der Inbetriebnahme und unterstützt einen kontrollierten Übergang im laufenden Betrieb.

Einordnung für industrielle Intralogistik
Das Projekt zeigt, wie automatisierte Goods-to-Person-Konzepte zur Absicherung leistungsfähiger Ersatzteilketten in der industriellen Fertigung beitragen können. Durch die Kombination aus skalierbarer Fördertechnik, softwaregestützter Steuerung und ergonomischen Arbeitsplätzen stärkt Liebherr seine Intralogistik als integralen Bestandteil einer zukunftssicheren Produktions- und Serviceorganisation.

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