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Nivalon Medical fertigt erstes patientenspezifisches Wirbelsäulenimplantat mit XJet-Technologie
Schluss mit "Einheitsgrößen" aus Metall: Nivalon nutzt KI und Nano-3D-Druck, um Knochen durch biokompatible Keramik zu ersetzen.
xjet.com

Nivalon Medical stellt EvoFlex™ in Partnerschaft mit dem Youngstown Business Incubator vor
Das Problem herkömmlicher Implantate ist ihre Steifigkeit. Metall verhält sich nicht wie Knochen; es ist zu starr, kann korrodieren und stört bei MRT-Aufnahmen. Das EvoFlex™-Implantat bricht mit dieser Tradition. Es nutzt eine ZTA-Keramik (zirkonoxidverstärktes Aluminiumoxid), die per NanoParticle Jetting™ (NPJ) von XJet gedruckt wird.
Warum dieses Implantat ein "Gamechanger" ist
Die Kombination aus KI-Design und der fortschrittlichen Fertigungsplattform von XJet ermöglicht Eigenschaften, die bisher technisch unmöglich waren:
Das Problem herkömmlicher Implantate ist ihre Steifigkeit. Metall verhält sich nicht wie Knochen; es ist zu starr, kann korrodieren und stört bei MRT-Aufnahmen. Das EvoFlex™-Implantat bricht mit dieser Tradition. Es nutzt eine ZTA-Keramik (zirkonoxidverstärktes Aluminiumoxid), die per NanoParticle Jetting™ (NPJ) von XJet gedruckt wird.
Warum dieses Implantat ein "Gamechanger" ist
Die Kombination aus KI-Design und der fortschrittlichen Fertigungsplattform von XJet ermöglicht Eigenschaften, die bisher technisch unmöglich waren:
- Vollständige Personalisierung: Anstatt eine Standardgröße zu wählen, wird das Implantat auf Basis von CT-Daten des Patienten erstellt. Es passt perfekt in die individuelle Anatomie der Wirbelendplatten.
- Bewegungserhalt (Motion Preservation): Das Herzstück ist ein flexibler Elastomerkern zwischen zwei Keramikschalen. Dieser ahmt die Funktion der Bandscheibe nach und erlaubt natürliche Beuge- und Drehbewegungen.
- Knochenähnliche Biologie: Die ZTA-Keramik ist nicht nur metallfrei, sondern unterstützt durch ihre Oberflächenstruktur die Osseointegration – das Einwachsen des natürlichen Knochens in das Implantat.
- Extreme Belastbarkeit: Tests an der UConn zeigten, dass das Design Druckkräften von bis zu 14,6 kN (ca. 1.490 kg) standhält – weit mehr, als im menschlichen Körper im Alltag auftritt.

Individuell anpassbares metallfreies Wirbelsäulenimplantat EvoFlex™ von Nivalon, hergestellt mit der XJet NanoParticle JettingTM-Lösung
Präzision durch NanoParticle Jetting (NPJ)
Der 3D-Druck von Keramik ist hochkomplex. Nivalon setzt auf die XJet-Technologie, weil diese ein wasserbasiertes System nutzt. Dies führt zu:
- Höherer Biokompatibilität: Keine polymerbasierten Bindemittelreste im Endprodukt nach dem Sintern.
- Detailgenauigkeit: Komplexe Gitterstrukturen für das Knochenanwachsen können mit extrem hoher Auflösung gedruckt werden.
- Hervorragender Oberflächenqualität: Die Passform zwischen Implantat und Wirbelkörper wird dadurch maximiert, was das Risiko von Implantatverschiebungen senkt.

Das EvoFlex™ ZTA-Wirbelsäulenimplantat bietet volle Anpassbarkeit bei optimaler Leistung
Vom Patienten zum Pionier
Besonders beeindruckend: Der Mitbegründer von Nivalon, Todd Hodrinsky, wird 2026 selbst einer der ersten Patienten sein, die ein EvoFlex™ erhalten. Für ihn ist es die Lösung für ein jahrelanges Problem der Branche: "Wir haben versucht, eine lebende biologische Struktur mit industriellen Metallelementen zu behandeln."
Der Weg in die Kliniken
Das Projekt wird durch den Youngstown Business Incubator (YBI) unterstützt und befindet sich auf dem direkten Weg zur FDA-Zulassung. Mit zwei erteilten US-Patenten und einer soliden wissenschaftlichen Validierung (USF & UConn) steht die erste Anwendung am Menschen für 2026 fest.
www.xjet.com
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