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Kompakte Bildverarbeitung mit integriertem RF-Bajonett

Baumer kombiniert softwaregesteuerte Optik mit hochauflösender Bildgebung, um die automatisierte Inspektion in verschiedenen Branchen zu vereinfachen.

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Kompakte Bildverarbeitung mit integriertem RF-Bajonett

Baumer veröffentlicht die Hochleistungskameras der LX-Serie mit RF-Mount, um kompakte, hochauflösende Machine-Vision-Systeme zu ermöglichen. Diese Hardware integriert softwaregesteuerte Fokus- und Blendeneinstellungen direkt in das Kameragehäuse und zielt auf Anwendungen zur automatisierten Inspektion und Datenaggregation in der Pharma-, Automobil- und Sportanalysebranche ab.

Mechanische Architektur und optische Integration
Durch den Wechsel von traditionellen Industrieanschlüssen zur von Canon etablierten RF-Mount-Architektur erreicht die LX-Serie eine Reduzierung der Gesamtkameratiefe um 20 Prozent im Vergleich zu früheren EF-Mount-Modellen. Durch spezielle Lizenzierung ist der RF-Mount sowohl mechanisch als auch elektrisch vollständig integriert. Diese interne Integration versorgt das Objektiv mit Strom und ermöglicht schnelle Focus-by-Wire-Mechanismen direkt über die Kameraanschlüsse. Dadurch entfällt der Bedarf an externen Steuerungsschnittstellen, zusätzlichen Kabeln und separaten Stromversorgungen, die typischerweise für ein aktives Objektivmanagement erforderlich sind.

Sensorfähigkeiten und Datenschnittstellenstandards
Die LX-Serie verfügt über Sensorkonfigurationen mit bis zu 65 Megapixeln, die mit Erfassungsraten von bis zu 18 Bildern pro Sekunde (fps) arbeiten. Die Kameraplattform ist in Monochrom- und Farbvarianten erhältlich und unterstützt Sensorgrößen bis zum Vollformat, um unterschiedlichen optischen Anforderungen gerecht zu werden.

Zur Standardisierung der Softwarekommunikation entsprechen die Blenden- und Fokussteuerungen der Kamera dem Standard Open Optics Camera Interface (OOCI). OOCI fungiert als Erweiterung des bestehenden GenICam-Standards und fügt spezifische Befehlssätze für die generische Objektivsteuerung hinzu. Dies ermöglicht es Systemingenieuren, dynamische Objektivanpassungen nahtlos über standardmäßige GenICam-Softwareumgebungen zu verwalten, was die direkte Nutzung von Standard-Canon-RF-Objektiven für Machine-Vision-Einsätze ermöglicht.

Industrielle Anwendungs-Workflows
Die Integration von softwaregesteuertem Fokus und hochauflösender Bildgebung unterstützt spezifische operative Workflows in verschiedenen Branchen:
  • Pharmazeutische Verpackung: Die hohe Pixeldichte ermöglicht es automatisierten Systemen, eine Verpackungsaggregation durchzuführen, bei der Data-Matrix-Codes und Mindesthaltbarkeitsdaten auf mehreren Blisterverpackungen oder Faltschachteln innerhalb eines einzigen Bildes mit weitem Sichtfeld zuverlässig erfasst werden. Die softwarebasierten optischen Anpassungen unterstützen eine kontinuierliche, richtlinienkonforme Dokumentation.
  • Automobilherstellung: Bei der Inspektion von gefertigten Bauteilen unterschiedlicher Höhe ermöglicht das automatisierte Focus-by-Wire-System der Kamera, ihre Fokusebene über Softwarebefehle anzupassen. Dies macht eine mechanische Betätigung der Kameraaufhängung entlang der Z-Achse überflüssig, was den physischen Verschleiß und die Inspektionsausfallzeiten reduziert.
  • Sportanalytik: Hochauflösende Sensoren in Kombination mit dynamischen Fokusfunktionen ermöglichen es Systemen, Bewegungs- und Reaktionszeiten über variable Distanzen in hochdynamischen Umgebungen präzise zu verfolgen und so zuverlässige Daten für die Leistungsanalyse zu generieren.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und wettbewerbsbezogenes Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Im Bereich der hochauflösenden industriellen Bildverarbeitung verlassen sich Kameras mit 65-Megapixel-Sensoren (wie der Gpixel GMAX3265) typischerweise auf passive Industrieanschlüsse wie den F-Mount-, M52- oder M72-Standard. Wenn bei diesen passiven Anschlüssen ein variabler Fokus erforderlich ist, müssen Ingenieure externe motorisierte Objektivsteuerungen installieren, was den physischen Platzbedarf und die elektrische Komplexität des Systems erhöht.

Der primäre mechanische Vorteil des RF-Mounts in der maschinellen Bildverarbeitung ist sein kurzes Auflagemaß von 20 mm, verglichen mit dem Auflagemaß von 44 mm beim älteren EF-Mount. Diese Reduzierung ermöglicht die bei der LX-Serie festgestellte Verringerung der Kameratiefe um 20 Prozent. Durch die Einbettung der Steuerstifte direkt in diesen Anschluss mit kurzem Auflagemaß und die Nutzung des OOCI-Standards konkurriert die LX-Serie mit bestehenden Machine-Vision-Setups mit dynamischem Fokus, indem sie eine kompaktere physische Bauform bietet und die Anzahl potenzieller externer Fehlerquellen in vibrierenden Industrieumgebungen reduziert.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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