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SCHUNK zeigt Prozessoptimierung auf der AMB 2026
Auf der AMB vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart präsentiert SCHUNK vernetzte Lösungen für Werkstückspannung und automatisierte Prozesse in der Fertigung.
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Die AMB in Stuttgart, Leitmesse der Metallbearbeitung, bildet den Rahmen für SCHUNK, um Fertigungslösungen für eine produktive und zukunftsfähige Produktion zu positionieren. Das Unternehmen fokussiert sich darauf, durch die Reduktion von Rüstzeiten und manuellen Eingriffen die Stabilität und Auslastung von Werkzeugmaschinen zu erhöhen. »Auf der AMB geht es um Wirkung in der Fertigung: weniger Rüstaufwand, weniger manuelle Eingriffe, mehr stabile Laufzeit. Dafür zeigen wir Stellhebel im Bearbeitungsprozess: von einzelnen Spannkonzepten bis zur leistungsfähigen Gesamtlösung«, erklärt Markus Michelberger, Head of Sales Clamping Technology bei SCHUNK in Mengen.
Live-Demonstration: Verzahnung von Pneumatik und Elektrik
Ein zentraler Bestandteil des Messeauftritts ist eine Live-Anwendung, die das Zusammenwirken von Automatisierung und Bearbeitung illustriert. Ein autonomer mobiler Roboter (AMR) übernimmt das Handling zwischen Rüstplatz und Werkzeugmaschine. Dabei kommen VERO-S Nullpunktspannmodule zum Einsatz, die sowohl in pneumatischer als auch in elektrischer Ausführung agieren. Während pneumatische Module ihre Stärken bei hohen Kräften und direkter Maschinenintegration ausspielen, ermöglichen elektrische Einheiten Autonomie und flexible Logistik ohne Druckluftversorgung. Diese Kombination erlaubt eine produktive Gesamtanlage ohne Medienbruch. Zur weiteren Absicherung von Be- und Entladevorgängen an Aufspanntürmen präsentiert SCHUNK den neuen, nachrüstbaren VERO-S Konusfanghaken, der als Ausfallsicherung fungiert.
Flexibilität in Dreh- und Fräsprozessen
Für den Drehprozess stellt das Unternehmen das 4-Backen-Kraftspannfutter ROTA THW3 2+2 vor. Mit zentrisch ausgleichender Werkstückspannung ermöglicht es die flexible Bearbeitung unterschiedlicher Geometrien bei gleichbleibend hoher Spannkraft. Im Bereich der Werkzeugspannung erweitert SCHUNK das Portfolio um die Tool Guard Zwischenbüchsen. Diese lassen sich in SCHUNK-Werkzeughaltern sowie in marktgängigen Hydrodehnspannfuttern einsetzen. Durch eine integrierte Auszugssicherung wird die radiale Steifigkeit erhöht und Biegekräfte am Werkzeugschaft werden reduziert, was insbesondere in der Schwerzerspanung und bei dynamischen Frässtrategien die Prozessstabilität verbessert.

Engineering für spezialisierte Industrieanforderungen
Wenn Standardlösungen bei komplexen Werkstücken an Grenzen stoßen, bietet SCHUNK kundenspezifische Engineering-Lösungen an. Dies unterstreicht das Unternehmen anhand branchenspezifischer Anwendungen: Im Aerospace-Bereich ermöglichen VERO-S Aviation Spanneinheiten eine flexible und deformationsarme Aufspannung komplexer Strukturbauteile, was Rüstaufwand reduziert und die Oberflächengüte steigert. Für den Infrastruktursektor demonstriert SCHUNK mit der MAGNOS Schienenspannung, wie Komponenten für den Bahnbau prozessstabil und wartungsfrei für den Fräsprozess fixiert werden können.
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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