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SKF treibt Insight-Lagertechnologie durch Zusammenarbeit mit Sentea voran

SKF wählt den Spezialisten für faseroptische Sensorik Sentea aus, um die integrierte Hardwareplattform SKF Core für die nächste Generation von SKF Insight-Lagern zu entwickeln und zu produzieren.

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SKF treibt Insight-Lagertechnologie durch Zusammenarbeit mit Sentea voran

Der Wälzlager- und Dichtungshersteller SKF ist eine Partnerschaft mit dem Spezialisten für faseroptische Sensorik Sentea eingegangen, um SKF Core zu entwickeln und zu fertigen – eine einheitliche Hardwareplattform, die als Basis für die nächste Generation von SKF Insight-Lagern dient. Die Kooperation kombiniert eingebettete faseroptische Interrogation-Technologie mit Lagertechnik, um die Kommerzialisierung und Skalierung intelligenter Lagersysteme im Bereich industrieller Maschinen zu beschleunigen.

Hintergrund der Zusammenarbeit
Industrieanwender und Werkzeugmaschinenbauer fordern zunehmend detaillierte Echtzeiteinblicke in den Maschinenzustand, um die Prozessstabilität zu erhöhen, die Lebensdauer von Anlagen zu verlängern und ungeplante Stillstandzeiten zu vermeiden. Herkömmliche Condition-Monitoring-Technologien stützen sich jedoch überwiegend auf externe Sensoren, die langsam reagieren, Signalrauschen verursachen oder mikroskopische physikalische Veränderungen direkt an den Kontaktzonen nicht erfassen können.

Um diese betrieblichen Grenzen zu überwinden, wurde die Partnerschaft zwischen SKF und Sentea ins Leben gerufen. Die Zusammenarbeit verbindet das mechanische Fachwissen und die Lagerdiagnosealgorithmen von SKF mit der proprietären faseroptischen Sensorik und den silizium-photonischen Ausleseeinheiten von Sentea. Dies ebnet den Weg für die Überführung integrierter Lagerintelligenz in die Serienfertigung.

Technische Lösung und Aufgabenverteilung
Die technische Lösung integriert faseroptische Sensorelemente direkt in die Lagerstruktur und verbindet sie mit der SKF Core-Verarbeitungseinheit, wodurch interne mechanische Dehnungen in betriebliche Echtzeitdaten umgewandelt werden. Die Verantwortungsbereiche sind unter den Partnern aufgeteilt, um die Hardwarefertigung der Sensorik mit der mechanischen Integration abzustimmen:

Sentea übernimmt die Entwicklung und Serienfertigung der SKF Core-Hardwareplattform und steuert kompakte faseroptische Interrogation-Technologie sowie die Verarbeitung optischer Sensorsignale bei.

SKF integriert die Sensorelemente in die Lagergeometrie, liefert Diagnose- sowie Analysealgorithmen und übernimmt die Auslieferung der vollständigen SKF Insight-Lagereinheiten an Maschinenbauer und Endanwender.

Auf Systemebene integrieren SKF Insight-Lager faseroptische Sensoren mit Faser-Bragg-Gittern (FBG) direkt im Lagerring. Bei Änderungen von dynamischen Lasten, Temperaturen, Vibrationen oder Drehzahlen verschiebt sich die reflektierte Lichtwellenlänge unmittelbar – frei von elektrischen Störungen oder mechanischer Drift. Die SKF Core-Plattform vereint optische Erfassung, Signalverarbeitung und Kommunikationsprotokolle in einem einzigen kompakten Industriegehäuse. Die neueste Plattformgeneration erweitert die Überwachungsparameter um präzise Einblicke in Kontaktdrücke, Lagergesundheit und Schmierungszustände. Dadurch können Maschinenbauer von rein reaktiven Wartungsplänen zu geschlossenen Maschinenschutz- und vorausschauenden Regelkreisen übergehen.

Einsatz und Implementierung
Die Implementierungsstrategie zielt darauf ab, den Integrationsaufwand für Erstausrüster (OEMs) bei der Konstruktion moderner Bearbeitungszentren und schwerer industrieller rotierender Ausrüstung zu minimieren. Durch die Bündelung von Sensorik-, Rechen- und Kommunikationsfunktionen in einer standardisierten Einheit ermöglicht die SKF Core-Plattform den Einsatz integrierter Maschinenintelligenz, ohne dass Spindelgehäuse modifiziert oder zusätzliche externe Messgeräte verbaut werden müssen.

SKF und Sentea präsentieren die SKF Core-Plattform zusammen mit der nächsten Generation der SKF Insight-Lagerreihe offiziell auf der Fachmesse AMB in Stuttgart. Live-Vorführungen am SKF-Messestand demonstrieren während der Veranstaltung die Echtzeit-Erfassung von Zustandsdaten und belegen die Einsatzreife der Plattform für den industriellen Einsatz im Werkzeugmaschinen- und Fertigungssektor.

Redigiert von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.

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