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TURCK erweitert Condition-Monitoring-Portfolio um Schaltschrankwächter IM18-CCM45

TURCK hat den Schaltschrankwächter IM18-CCM45 vorgestellt, der über integrierte Umgebungssensoren sowie native Multiprotokoll-Ethernet-Konnektivität verfügt.

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TURCK erweitert Condition-Monitoring-Portfolio um Schaltschrankwächter IM18-CCM45

Mit dem IM18-CCM45 erweitert TURCK sein Condition-Monitoring-Portfolio um ein kompaktes Überwachungsgerät für Schaltschränke im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Intralogistik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Architekturen, die auf diskrete Umgebungssensoren oder separate Linux-basierte Edge-Computer mit dezentralen I/O-Modulen angewiesen sind, überträgt das Gerät zyklische Messdaten direkt an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und IT-Netzwerke auf Unternehmensebene. Diese direkte Integration macht zusätzliche Schnittstellenhardware überflüssig und vereinfacht das Steuerungskonzept sowohl bei Brownfield-Retrofits als auch beim Bau neuer Greenfield-Maschinen.

Integrierte Sensorik und direkte Industrial-Ethernet-Konnektivität
Interne Sensoren erfassen kontinuierlich die Schaltschrankbedingungen über Umgebungstemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und den physikalischen Abstand zur Schaltschranktür zur Überwachung des Schließzustands. Die Betriebsdaten werden über eine integrierte Multiprotokoll-Ethernet-Schnittstelle geleitet, die PROFINET, EtherNet/IP und Modbus TCP unterstützt, und ermöglichen so eine nahtlose Kommunikation über heterogene industrielle Steuerungsumgebungen hinweg. Zudem ist eine serielle RS485-Schnittstelle hardwareseitig integriert, um künftige Kommunikations- und Funktionserweiterungen zu ermöglichen.

Gehäuseprofil, Ex-Zertifizierung und Softwarekonfiguration
Mit einer Baubreite von nur 18 Millimetern auf Standard-Hutschienen (DIN-Schiene) eignet sich der ultrakompakte Formfaktor optimal für den Einsatz in Schaltschränken mit hoher Packungsdichte. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Industrieumgebungen verfügt das Modul über IECEx- und ATEX-Zone-2-Zulassungen.

Inbetriebnahme, Diagnose und Firmware-Updates erfolgen über einen integrierten Webserver oder über die Plattform TURCK Automation Suite (TAS), wodurch spezielle Engineering-Software von Drittanbietern entfällt.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Details, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.

Die Zustandsüberwachung von Schaltschränken verhindert vorzeitige Komponentenausfälle: Dauerhafte Innentemperaturen über 35 °C bis 40 °C halbieren die Lebensdauer von Leistungshalbleitern, Frequenzumrichtern und Schaltnetzteilen. Integrierte optische oder Time-of-Flight-Abstandssensoren (ToF) erfassen angelehnte Schaltschranktüren im Bereich von wenigen Millimetern bis ca. 200 mm und verhindern so den unkontrollierten Eintritt von Umgebungsluft, der das thermische Gleichgewicht stört oder Feuchtigkeitsansammlungen begünstigt. Die Überwachung der relativen Feuchte und Temperatur verhindert das Unterschreiten des Taupunkts, was Kondensatbildung auf Leiterplatten sowie die Entstehung von Kriechströmen oder Durchschlägen an Klemmenblöcken abwehrt. Direkte Multiprotokoll-Ethernet-Stacks führen beim Hochfahren eine automatische Feldbuserkennung durch und konfigurieren die MAC-Schicht sowie das zyklische I/O-Mapping ohne manuelles Flashen von Firmware oder DIP-Schalter-Einstellungen. Die ATEX- und IECEx-Zone-2-Einstufung (Ex ec / nicht funkend) stellt zudem sicher, dass das Gehäuse Zündfunken oder heiße Oberflächen verhindert, falls flüchtige brennbare Gase, Dämpfe oder Nebel im Störfall auftreten.

Redaktionell bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.

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