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Schneider Electric erweitert KI-fähiges Infrastrukturportfolio
Schneider Electric hat vorgefertigte Leistungsmodule und Stromschienen mit einer Leistung von bis zu 2,5 MW pro Einheit eingeführt, um KI- und HPC-Workloads mit hoher Dichte in Hyperscale- und Colocation-Einrichtungen zu unterstützen.
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Schneider Electric hat eine Reihe standardisierter, werksgefertigter vorgefertigter Leistungsmodule (Prefabricated Power Modules) und Power-Skids vorgestellt und erweitert damit sein KI-fähiges Portfolio für elektrische Infrastruktur für Neocloud-, Hyperscale- und Colocation-Rechenzentrumsbereitstellungen. Angetrieben durch die unterbrechungsfreie Stromversorgungstechnologie (USV) Galaxy VXL (GVXL) liefern die modularen Systeme bis zu 2,5 MW elektrischer Leistung pro Gehäuse und markieren damit die bisher größte vorgefertigte Single-Container-Stromversorgungslösung des Herstellers.
NVIDIA-Referenzabstimmung und Bereitstellungszeitpläne
Die als modulare Stromversorgungsblöcke konzipierten Baugruppen sind auf gemeinsame Referenzarchitekturen abgestimmt, die zusammen mit NVIDIA zur Unterstützung von GB300-NVL72-Rechenplattformen entwickelt wurden. Die Konstruktionen integrieren dediziertes Stromverteilungsmanagement sowie Flüssigkühlungs-Regelkreise, die für High-Performance-Computing-Cluster (HPC), Trainingsumgebungen für künstliche Intelligenz und GPU-intensive Anlagen konfiguriert sind. Die standardisierte Vorfertigung ermöglicht es Betreibern, die Bereitstellungszeitpläne auf sechs Monate zu verkürzen.
Die Leistungsmodule und Skids werden in diskreten Leistungskapazitäten von 2 MW, 2,25 MW und 2,5 MW angeboten und durchlaufen die werkseitige Konstruktion, Montage und Integrationsprüfung im Werk des Unternehmens in Sant Boi de Llobregat, Barcelona. Der Standort wurde kürzlich erweitert, um der steigenden internationalen Nachfrage nach containerisierter elektrotechnischer Rechenzentrumsausrüstung gerecht zu werden.
Globaler Rollout-Zeitplan
Die kommerzielle Verfügbarkeit in europäischen Märkten beginnt ab sofort. Rollouts in Nordamerika sind für Ende 2026 geplant, gefolgt von Markteinführungen im asiatisch-pazifischen Raum sowie weiteren internationalen Regionen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.
Hyperscale-KI-Cluster mit hochdichten Beschleunigerarchitekturen erfordern Niederspannungs-Stromverteilungsblöcke, die für extreme Lasttransienten und dynamische Lastsprünge ausgelegt sind. Hochleistungs-USV-Systeme im Doppelwandlerbetrieb nutzen mehrstufige IGBT-Wechselrichtertopologien (Insulated-Gate Bipolar Transistor) mit Siliziumkarbid-Leistungselektronik (SiC), um über Teillastprofile hinweg Wirkungsgrade von über 97 bis 99 Prozent aufrechtzuerhalten. Vorgefertigte Außengehäuse sind üblicherweise als standardisierte 40-Fuß- oder 53-Fuß-ISO-High-Cube-Frachtcontainer ausgeführt. Sie integrieren Mittelspannungs-Einspeisungsschaltanlagen, Trockentransformatoren, automatische Transferschalter (ATS), Batteriemanagementsysteme (BMS) und Niederspannungsschaltanlagen.
Die Energiespeichermodule setzen auf Lithium-Eisenphosphat-Zellchemien (LiFePO4), die durch Aerosol-Brandunterdrückungssysteme und Barrieren zur Eindämmung eines thermischen Durchgehens (Thermal Runaway) gemäß NFPA 855-Standards geschützt sind. Um die durch Leistungselektronik und Schaltanlagen erzeugte Abwärme abzuführen, verfügen die Gehäuse über dedizierte, redundante und eng gekoppelte Kaltwasser-Umluftkühlgeräte (CRAHs) oder Direktverdampfer-Kondensatoreinheiten (DX) sowie integrierte Modbus- und BACnet/IP-Gateways zur Synchronisation mit standortweiten DCIM-Netzwerken (Data Center Infrastructure Management).
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.
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