Fallstudien

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SF6-freie Mittelspannungstechnik für nachhaltige und sichere Stromnetze

Regensburg Netz modernisiert seine Infrastruktur mit einer kompakten, SF6-freien Mittelspannungsschaltanlage von Schneider Electric zur sicheren Integration erneuerbarer Energien.

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SF6-freie Mittelspannungstechnik für nachhaltige und sichere Stromnetze

In der Energieversorgung und Netztechnik setzen Betreiber zunehmend auf umweltfreundliche, SF6-freie Schaltanlagen, um Stromnetze nachhaltig zu modernisieren und erneuerbare Energien sicher zu integrieren.

Aktivität und operative Herausforderungen
Die Regensburg Netz, eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers REWAG, betreibt die Stromnetzinfrastruktur in der Region. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien steigen die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes kontinuierlich. Gleichzeitig fordert die europäische Regulierung von F-Gasen zunehmend den Verzicht auf klimaschädliche SF6-Gase. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die vorhandene Infrastruktur in einem bestehenden Schalthaus effizient zu modernisieren, in dem nur ein sehr begrenztes Platzangebot zur Verfügung stand.

Verbesserungsziele
Das primäre Ziel des Projekts bestand darin, eine nachhaltige Energieverteilung und eine anhaltend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Unternehmen suchte nach einer kompakten Lösung, die in das bestehende Gebäude integriert werden kann, ohne umfangreiche Neubauten realisieren zu müssen. Zudem sollten die Ausfallrisiken für die kritische Infrastruktur reduziert, die Redundanz erhöht und flexible Umschaltmöglichkeiten im Netzbetrieb geschaffen werden.

Ausgewählte technische Lösung
Als Technologielieferant wurde Schneider Electric ausgewählt. Die Wahl fiel auf die gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage vom Typ GM AirSeT Performance, die mit einem Doppelsammelschienenkonzept (DSS) ausgestattet ist. Diese SF6-freie Lösung nutzt reine Luft als Isoliermedium in Kombination mit bewährter Vakuumschalttechnik. Die Energieverteilung erfolgt dabei über zwei voneinander unabhängige Sammelschienensysteme. Zudem zeichnet sich die Anlage durch eine kompakte Bauweise und eine geringe Anlagentiefe aus.

Bereitstellung und Unterstützung
Planung und Realisierung der Anlage erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen Regensburg Netz, Schneider Electric und dem Infrastrukturdienstleister Omexom. Aufgrund der Integration in ein bestehendes Gebäude war die Installation mit spezifischen technischen Anforderungen verbunden; so wurde im Zuge der Implementierung unter anderem ein zusätzlicher Druckentlastungskanal umgesetzt. Die Technologie selbst wurde maßgeblich von Schneider Electric am Standort Regensburg entwickelt und dient nun als Referenz für weitere Projekte.

Messbare Ergebnisse
Durch das Doppelsammelschienenkonzept profitiert der Netzbetrieb nun von einer hohen Redundanz und flexibleren Umschaltmöglichkeiten. Wartungsarbeiten können einfacher durchgeführt werden, wodurch sich die Ausfallrisiken für die Stromversorgung reduzieren. Die kompakte Anlage ermöglichte die effiziente Weiternutzung der bestehenden Räumlichkeiten ohne Neubauten. Das Projekt demonstriert erfolgreich, wie Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit in der Praxis vereint und moderne Netzarchitekturen für die Anforderungen der Energiewende realisiert werden können.

Verfasst von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

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