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OMRON erweitert Traglast und Softwarefunktionen kollaborativer Roboter
Neue Modelle der TM S-Serie und ein Software-Update adressieren flexible Fertigung und Produktionsumgebungen mit hoher Variantenvielfalt.
industrial.omron.eu

Kollaborative Roboter werden zunehmend eingesetzt, um Personalmangel auszugleichen und Produktionsanforderungen mit hoher Variantenvielfalt und kleineren Losgrößen zu bewältigen. In diesem Zusammenhang hat OMRON sein Portfolio der TM S-Serie um drei neue Modelle erweitert und eine aktualisierte Version der Programmierumgebung TMflow veröffentlicht.
Größeres Traglastspektrum für kollaborative Anwendungen
Die Erweiterung der TM S-Serie umfasst drei Roboter, die ein breiteres Spektrum kollaborativer Anwendungen abdecken. Der TM30S ist für Traglasten bis 30 kg ausgelegt und zielt auf schwere Aufgaben wie Palettieren und Maschinenbeladung. Der TM20S bietet eine Traglast von 20 kg bei größerer Reichweite für Handhabungsaufgaben im mittleren bis höheren Lastbereich. Der TM6S kombiniert eine Traglast von 6 kg mit großer Reichweite und ist für präzise Handhabung, Schweißunterstützung sowie die Integration in mobile Robotiksysteme vorgesehen.
Damit deckt die S-Serie nun typische Anwendungen in der Maschinenbeschickung, Intralogistik und in Produktionslinien mit häufigen Produktwechseln ab, in denen Mensch-Roboter-Kollaboration erforderlich ist.
Hardware-Updates für Wiederverwendbarkeit und robuste Umgebungen
Zusätzlich zu den neuen Modellen hat OMRON die Hardware der gesamten TM S-Serie überarbeitet. Alle Roboterarme verfügen nun über die Schutzart IP65 und sind damit für den Einsatz in staubigen oder feuchten Industrieumgebungen ohne zusätzliche Einhausung geeignet. Modelle mit höherer Traglast, darunter TM25S und TM30S, sind mit einem integrierten Kraft-Momenten-Sensor im Handgelenk ausgestattet. Dieser unterstützt kraftgeregelte Prozesse wie Fügeoperationen, Oberflächenbearbeitung oder nachgiebige Handhabungsaufgaben.
Das aktualisierte, kamerabasierte Positioniersystem Landmark 2.0 soll den Rekalibrieraufwand reduzieren, wenn Roboter zwischen Arbeitsstationen versetzt werden. Dadurch wird eine schnellere Wiederverwendung in flexiblen Fertigungsstrukturen und digital gesteuerten Produktionszellen ermöglicht.

TMflow 2.22 und Steuerung variabler Produktion
Mit TMflow 2.22 wurde die No-Code-Programmierumgebung für die TM-Roboter weiterentwickelt. Neue Funktionen umfassen detailliertere Sicherheitskonfigurationen, erweiterte Möglichkeiten zur Fernüberwachung und -diagnose sowie eine präzisere Simulationsumgebung zur Validierung von Anwendungen vor der Inbetriebnahme. Integrierte Bildverarbeitungstools wurden ebenfalls optimiert, um die Genauigkeit bei Inspektions- sowie Pick-and-Place-Aufgaben zu erhöhen.
Diese Software-Erweiterungen sollen die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb kollaborativer Roboter in Umgebungen mit häufig wechselnden Produktionsparametern vereinfachen, etwa in variantenreicher Montage oder in digital vernetzten Fertigungen innerhalb einer umfassenderen digitalen supply chain.
Einordnung in die kollaborative Automatisierung
Durch die Kombination aus höherer Traglast, IP65-geschützter Hardware, integrierter Kraftsensorik sowie No-Code-Software mit Simulation und Bildverarbeitung adressiert die aktualisierte TM S-Serie Anwendungen, für die bislang häufig klassische Industrieroboter mit Schutzzäunen oder manuelle Prozesse eingesetzt wurden. Im Mittelpunkt stehen messbare Eigenschaften wie Traglast, Umgebungsbeständigkeit, Sensorintegration und verkürzte Wiederinbetriebnahmezeiten – nicht eine Veränderung des grundlegenden kollaborativen Sicherheitskonzepts.
Die Modelle TM30S, TM20S und TM6S sowie die Software TMflow 2.22 sind für den gemeinsamen Einsatz in flexiblen, menschenzentrierten Automatisierungslösungen in Fertigung und Intralogistik vorgesehen.
www.omron.com
Größeres Traglastspektrum für kollaborative Anwendungen
Die Erweiterung der TM S-Serie umfasst drei Roboter, die ein breiteres Spektrum kollaborativer Anwendungen abdecken. Der TM30S ist für Traglasten bis 30 kg ausgelegt und zielt auf schwere Aufgaben wie Palettieren und Maschinenbeladung. Der TM20S bietet eine Traglast von 20 kg bei größerer Reichweite für Handhabungsaufgaben im mittleren bis höheren Lastbereich. Der TM6S kombiniert eine Traglast von 6 kg mit großer Reichweite und ist für präzise Handhabung, Schweißunterstützung sowie die Integration in mobile Robotiksysteme vorgesehen.
Damit deckt die S-Serie nun typische Anwendungen in der Maschinenbeschickung, Intralogistik und in Produktionslinien mit häufigen Produktwechseln ab, in denen Mensch-Roboter-Kollaboration erforderlich ist.
Hardware-Updates für Wiederverwendbarkeit und robuste Umgebungen
Zusätzlich zu den neuen Modellen hat OMRON die Hardware der gesamten TM S-Serie überarbeitet. Alle Roboterarme verfügen nun über die Schutzart IP65 und sind damit für den Einsatz in staubigen oder feuchten Industrieumgebungen ohne zusätzliche Einhausung geeignet. Modelle mit höherer Traglast, darunter TM25S und TM30S, sind mit einem integrierten Kraft-Momenten-Sensor im Handgelenk ausgestattet. Dieser unterstützt kraftgeregelte Prozesse wie Fügeoperationen, Oberflächenbearbeitung oder nachgiebige Handhabungsaufgaben.
Das aktualisierte, kamerabasierte Positioniersystem Landmark 2.0 soll den Rekalibrieraufwand reduzieren, wenn Roboter zwischen Arbeitsstationen versetzt werden. Dadurch wird eine schnellere Wiederverwendung in flexiblen Fertigungsstrukturen und digital gesteuerten Produktionszellen ermöglicht.

TMflow 2.22 und Steuerung variabler Produktion
Mit TMflow 2.22 wurde die No-Code-Programmierumgebung für die TM-Roboter weiterentwickelt. Neue Funktionen umfassen detailliertere Sicherheitskonfigurationen, erweiterte Möglichkeiten zur Fernüberwachung und -diagnose sowie eine präzisere Simulationsumgebung zur Validierung von Anwendungen vor der Inbetriebnahme. Integrierte Bildverarbeitungstools wurden ebenfalls optimiert, um die Genauigkeit bei Inspektions- sowie Pick-and-Place-Aufgaben zu erhöhen.
Diese Software-Erweiterungen sollen die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb kollaborativer Roboter in Umgebungen mit häufig wechselnden Produktionsparametern vereinfachen, etwa in variantenreicher Montage oder in digital vernetzten Fertigungen innerhalb einer umfassenderen digitalen supply chain.
Einordnung in die kollaborative Automatisierung
Durch die Kombination aus höherer Traglast, IP65-geschützter Hardware, integrierter Kraftsensorik sowie No-Code-Software mit Simulation und Bildverarbeitung adressiert die aktualisierte TM S-Serie Anwendungen, für die bislang häufig klassische Industrieroboter mit Schutzzäunen oder manuelle Prozesse eingesetzt wurden. Im Mittelpunkt stehen messbare Eigenschaften wie Traglast, Umgebungsbeständigkeit, Sensorintegration und verkürzte Wiederinbetriebnahmezeiten – nicht eine Veränderung des grundlegenden kollaborativen Sicherheitskonzepts.
Die Modelle TM30S, TM20S und TM6S sowie die Software TMflow 2.22 sind für den gemeinsamen Einsatz in flexiblen, menschenzentrierten Automatisierungslösungen in Fertigung und Intralogistik vorgesehen.
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