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HDD-Speicherarchitekturen für KI-Dateninfrastrukturen

Toshiba präsentiert auf der Cloudfest 2026 skalierbare HDD-Speicherplattformen für KI-Analytik, Enterprise Data Lakes und datenorientierte IT-Umgebungen.

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HDD-Speicherarchitekturen für KI-Dateninfrastrukturen

Speicherlösungen im Petabyte-Bereich bleiben eine zentrale Voraussetzung für KI-Analytik, Enterprise-IT-Infrastrukturen und datenintensive Industrieumgebungen, in denen Kapazität, Zuverlässigkeit und Kosten pro Terabyte entscheidende Auslegungsparameter darstellen. In diesem Kontext wird Toshiba Electronics Europe auf der Cloudfest 2026 Enterprise-HDD-Speicherarchitekturen für hochskalierbare Dateninfrastrukturen vorstellen.

Speicherplattformen im Kontext wachsender KI- und Datenanforderungen
Die Cloudfest 2026 findet vom 23. bis 26. März im Europa-Park in Rust (Deutschland) statt und bringt Anbieter von Cloud-Infrastrukturen, Speicherplattformen und Rechenzentrumstechnologien zusammen. In diesem Rahmen plant Toshiba Electronics Europe gemeinsam mit Ugreen Group Limited, Promise Technology und Microchip Technology Inc. die Präsentation von HDD-basierten Speicherarchitekturen für KI-Analytik, Machine-Learning-Workflows und datenorientierte Unternehmensanwendungen.

In solchen Umgebungen werden Speichertechnologien typischerweise anhand von Kapazitätsdichte, Zuverlässigkeitskennzahlen und Total Cost of Ownership (TCO) bewertet, insbesondere wenn große Datenmengen für Analysen, Compliance-Anforderungen oder die Rückverfolgbarkeit in der digitalen Lieferkette gespeichert werden müssen.

Demonstrationen von Speicherinstallationen im Petabyte-Maßstab
Die geplanten Demonstrationen konzentrieren sich auf Einsatzszenarien in den Bereichen Netzwerkspeicher, KI-Datenverarbeitung und Cluster-Speicherarchitekturen.

NAS-Systeme von Ugreen mit zwei bis acht Laufwerksschächten sollen zeigen, wie sich Leistung und Speicherkapazität über unterschiedliche Systemgrößen hinweg skalieren lassen. Solche Systeme kommen häufig in Engineering-Umgebungen und verteilten IT-Infrastrukturen zum Einsatz, in denen strukturierte und unstrukturierte Daten zentral verwaltet werden.

Ein integrierter KI-Speicherserver von AIC mit 60 Laufwerksschächten soll eine Gesamtkapazität von etwa 1 PB demonstrieren, verwaltet durch die TrueNAS-Software. Die Konfiguration ist für Datenanalyse-Workloads, klassische Machine-Learning-Datensätze und CPU-basierte KI-Inferenz ausgelegt und unterstützt zugleich die Integration von GPU-beschleunigten KI-Umgebungen.

Eine weitere Konfiguration umfasst eine Nettospeicherkapazität von 2 PB mit mehr als 100 Toshiba-Enterprise-HDDs mit 24 TB, die in JBOD-Systemen und AIC-Servern eingesetzt werden. Hierbei wird die Leistungsfähigkeit des ZFS-Dateisystems in Kombination mit der Open-E JovianDSS-Software demonstriert, insbesondere im Hinblick auf Speichervirtualisierung und Datenintegritätsmechanismen in Enterprise-Datenökosystemen.

Eine zusätzliche Demonstration zeigt einen 1,3-PB-Speichercluster auf Basis eines Promise-JBOD mit 60 Laufwerksschächten und einer kombinierten Hardware-/Software-RAID-Architektur. Diese Konfiguration soll Redundanzkonzepte und horizontale Skalierungsansätze in verteilten Speicherumgebungen veranschaulichen.

Standardisierung von HDDs und langfristige Infrastrukturplanung
Im Rahmen des technischen Konferenzprogramms wird Rainer W. Kaese, Senior Director HDD Business Development bei Toshiba Electronics Europe, eine Präsentation mit dem Titel Designed for decades: the sustainability of hard disk drives halten.

Der Vortrag, der am 25. März von 12:40 bis 13:00 Uhr auf der Studio Stage stattfindet, behandelt die Entwicklung von SAS- und SATA-Enterprise-HDD-Schnittstellen sowie deren Bedeutung für die Kompatibilität über mehrere Speichergenerationen hinweg. Darüber hinaus wird thematisiert, wie standardisierte Schnittstellen Strategien für Lifecycle-Management und Infrastruktur-Upgrades in Rechenzentrumsumgebungen unterstützen.

Technische Gespräche am Messestand geplant
Am Stand C04 plant Toshiba Live-Demonstrationen der Speichersysteme sowie technische Gespräche zu Architekturfragen in hochskalierbaren Speicherumgebungen, einschließlich Infrastrukturanforderungen für KI-Datenpipelines und Enterprise-Datenplattformen. Besucher können zudem technische Demonstrationen verfolgen und sich mit Speicherspezialisten über Systemauslegungen austauschen.

Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet — KI-gestützt.

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