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Hochleistungs-Kältemaschinensysteme für flüssigkeitsgekühlte KI-Architekturen

Schneider Electric führt eine neue Serie von luft- und freikühlenden Plattformen ein, die entwickelt wurden, um die thermischen Anforderungen von High-Density-Computing-Infrastrukturen zu unterstützen.

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Hochleistungs-Kältemaschinensysteme für flüssigkeitsgekühlte KI-Architekturen

Schneider Electric hat den Uniflair XCA vorgestellt, eine Serie von Kühlsystemen mit Luft- und Freikühlungsfunktionen, die für flüssigkeitsgekühlte High-Density-Rechenzentren zur Bewältigung von Workloads im Bereich der künstlichen Intelligenz entwickelt wurden. Die Technologie adressiert die Anforderungen an das Wärmemanagement moderner GPU-Cluster, indem sie die Stabilität bei schwankenden Lastprofilen aufrechterhält und die Dauer der Freikühlung maximiert.

Übergang zum High-Density-Wärmemanagement
Die Uniflair XCA-Reihe bietet einen betrieblichen Rahmen für Anlagen, die auf flüssigkeitsgekühlte Architekturen umsteigen. Da Betreiber dichte Verarbeitungscluster einsetzen, stoßen Standard-Kühlmethoden bei erhöhten Wassertemperaturen und schnellen Lastschwankungen an ihre Grenzen. Die neue Serie integriert sowohl luftgekühlte (XCAC) als auch freikühlende (XCAF) Plattformen, um die intensive Wärmeabfuhr zu bewältigen, die von diesen spezialisierten industriellen Umgebungen gefordert wird.

Kompressormechanismen und Wärmeaustausch
Die Systemarchitektur nutzt ölfreie Turboverdichter, die mit Magnetlagertechnologie und integrierter Drehzahlregelung ausgestattet sind. Der Betrieb ohne Schmierkreislauf eliminiert mechanische Reibungsverluste und reduziert das Risiko interner Verunreinigungen, was zu einem geringeren Wartungsbedarf führt. Der Wärmeaustauschmechanismus basiert auf einem hocheffizienten Sprühverdampfer in Kombination mit V-förmigen Mikrokanal-Wärmetauschern. Diese Konfiguration senkt die Gesamtkältemittelfüllmenge und den Materialbedarf, während sie Kühlleistungen von 1.200 bis 2.500 kW liefert und ein Energieeffizienzverhältnis (Energy Efficiency Ratio, EER) von bis zu 4,66 erreicht.

Temperaturparameter und Dynamik der Freikühlung
Die XCAF-Modelle sind so konstruiert, dass sie hohe Wasseraustrittstemperaturen von bis zu 33 Grad Celsius tolerieren. Dadurch verlängert sich die Zeitspanne, in der sich Anlagen auf Umgebungsluft-Freikühlung statt auf mechanische Kühlung verlassen können. Die Kältemaschinen arbeiten kontinuierlich in einem Außentemperaturbereich von -20 Grad Celsius bis 52 Grad Celsius. In gemäßigten Klimazonen kann die Nutzung dieses hohen thermischen Schwellenwerts den Energieverbrauch im Vergleich zu rein mechanischen Kühlsystemen um bis zu 60 Prozent senken. Um die Ausfallsicherheit der Anlage zu gewährleisten, umfasst die Systemarchitektur eine automatisierte Schnellneustartsequenz, die in der Lage ist, die volle Betriebskapazität innerhalb von drei Minuten nach einer Stromunterbrechung wiederherzustellen und so mögliche Ausfallzeiten für kritische Verarbeitungscluster zu minimieren.

Softwaresteuerung und Umweltkonformität
Die Systemmodulation wird durch eine eingebettete Firmware gesteuert, die den Betrieb in Echtzeit basierend auf den thermischen Lasten anpasst. Algorithmen steuern variable Pumpengeschwindigkeiten, um einen konstanten Durchfluss, eine konstante Spreizung oder einen konstanten Differenzdruck im hydraulischen Netzwerk der Anlage aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus passt eine neue Generation großformatiger EC-Ventilatoren die akustischen Profile basierend auf Last- und Zeitplanparametern an, was zu einer höheren Wärmeübertragung und einem erhöhten Luftstrom bei reduziertem Geräuschpegel führt. Die gesamte Produktpalette verwendet Kältemittel mit extrem niedrigem Treibhauspotenzial (Ultra-low GWP), wodurch die Einhaltung der EU-F-Gase-Verordnung 2024/573 sichergestellt wird.

Hinsichtlich des strategischen Einsatzes des Systems stellte Andrew Bradner, Senior Vice President of the Cooling Business bei Schneider Electric, fest, dass Energieeffizienz, Anpassungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nach wie vor die wichtigsten Anforderungen für KI-optimierte Anlagen sind. Er wies darauf hin, dass einstellbare Wassertemperaturen und vielseitige Bereitstellungsoptionen es den Betreibern ermöglichen, die Infrastruktur im Zuge der zunehmenden betrieblichen Komplexität von Rechenzentren planbar zu skalieren.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Im Sektor der High-Density-Rechenzentrumskühlung konkurriert der Uniflair XCA direkt mit magnetgelagerten Turbo-Kältemaschinenreihen wie der Vertiv Liebert AFC und der Stulz CyberCool-Serie. Während Wettbewerber ähnliche ölfreie Kompressortechnologien und Freikühlungsintegrationen anbieten, zeichnet sich der Uniflair XCA dadurch aus, dass er auf bis zu 2.500 kW Kühlleistung pro Einheit skaliert. Dies ist deutlich höher als die typischen Obergrenzen von 1.500 bis 1.700 kW, die bei vielen herkömmlichen modularen Kältemaschinen von Wettbewerbern zu finden sind. Durch die Bereitstellung einer höheren Leistungsgrenze in einem einzigen Knoten reduziert die Plattform die Gesamtzahl der physischen Einheiten, die zur Kühlung von großflächigen GPU-Bereitstellungen erforderlich sind, was die Raumeffizienz direkt verbessert und die elektrische Verteilungsinfrastruktur der Anlage vereinfacht.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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