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WIKA erweitert die Füllstandsmessung mit kompaktem Radarsensor

Die berührungslose Radartechnologie ermöglicht eine präzise Füllstandsmessung in viskosen, festen und partikelhaltigen Medien, einschließlich Messungen durch Kunststoffbehälter und in beengten Einbausituationen.

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WIKA erweitert die Füllstandsmessung mit kompaktem Radarsensor

Die Füllstandsmessung in der Abwasserbehandlung, der Rohstofflagerung, mobilen Maschinen und Heizsystemen erfordert zunehmend zuverlässige Sensorik in beengten Räumen und bei schwierigen Medien, was WIKA dazu veranlasste, den ILT-Radarsensor für die kontinuierliche, berührungslose Füllstandsmessung unter anspruchsvollen Bedingungen einzuführen.

Im Gegensatz zu kontaktbasierten Sensoren nutzt der ILT ein Freistrahl-Radarprinzip, das Messungen ohne direkten Kontakt mit dem Medium ermöglicht. Dies erlaubt den Betrieb selbst durch Kunststoffbehälterwände, reduziert die Installationskomplexität und eliminiert Kontaminationsrisiken. Ein solcher Ansatz ist besonders relevant in Anwendungen mit hochviskosen Flüssigkeiten, Schüttgütern oder partikelhaltigen Medien, bei denen mechanische Sonden durch Ablagerungen oder Verschleiß beeinträchtigt werden können.

Radarbasierte Messung ermöglicht Erfassung schwieriger Medien
Der ILT-Sensor nutzt radarbasierte Füllstandserfassung, um Messstabilität über eine breite Palette von Materialien hinweg zu gewährleisten, einschließlich Kraftstoffen, Rohstoffen und Abwasser. Durch die Vermeidung von direktem Kontakt minimiert der Sensor den Wartungsaufwand und gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit in Umgebungen, die zu Verschmutzung oder Abrieb neigen.

Diese berührungslose Fähigkeit unterstützt zudem konsistente Messwerte in Prozessen, bei denen sich Medieneigenschaften ändern, wie Dichteschwankungen oder das Vorhandensein von Schwebstoffen, die herkömmliche Messverfahren beeinflussen können.

Ausgelegt für beengte und raue Industrieumgebungen
Das kompakte Design des ILT ermöglicht die Installation in platzbeschränkten Systemen, einschließlich mobiler Arbeitsmaschinen und kompakter Heizgeräte. In solchen Anwendungen sind Sensorgröße und Montageflexibilität entscheidend für die Integration ohne Anpassung der Anlagenlayouts.

Zwei Varianten decken unterschiedliche thermische Anforderungen ab: Der ILT-C01 arbeitet im Temperaturbereich von -40 °C bis +100 °C, während der ILT-C05 den Betrieb bis zu 150 °C ermöglicht. Dies erlaubt den Einsatz in einem breiteren Spektrum industrieller Prozesse, einschließlich solcher mit erhöhten Temperaturen.

Zur Sicherstellung der Signalintegrität verfügt der Sensor über eine Metallabschirmung, die Störungen durch umgebende elektrische Felder reduziert. Er ist zudem so ausgelegt, dass er zuverlässig unter Staub-, Feuchtigkeits- und Hitzeeinwirkung arbeitet und mechanischen Belastungen wie Vibrationen und Stößen bis zu 100 g standhält. Diese Eigenschaften machen ihn geeignet für dynamische Umgebungen, einschließlich mobiler und industrieller Maschinen.

Integrierte Schaltfunktionen für die Prozesssteuerung
Neben der kontinuierlichen Füllstandsmessung kann der ILT mit bis zu zwei Schaltpunkten konfiguriert werden. Diese Ausgänge ermöglichen Funktionen wie Überlaufschutz oder Trockenlaufschutz und unterstützen eine sicherere und automatisiertere Prozesssteuerung.

Durch die Kombination von Mess- und Schaltfunktionen in einem Gerät reduziert der Sensor den Bedarf an zusätzlichen Komponenten und vereinfacht das Systemdesign sowie die Verdrahtung.

Position innerhalb berührungsloser Füllstandsmessverfahren
Radarbasierte Füllstandssensoren werden häufig in Anwendungen eingesetzt, bei denen Ultraschall- oder kapazitive Methoden durch Umgebungsbedingungen oder Materialeigenschaften eingeschränkt sind. Im Vergleich zu Ultraschallsensoren ist die Radartechnologie weniger anfällig für Temperaturschwankungen, Dampf oder Staub.

Der ILT erweitert das Portfolio von WIKA, indem er Anwendungen adressiert, die kompakte Bauformen, erweiterte Temperaturbeständigkeit und die Fähigkeit zur Messung durch nichtmetallische Barrieren erfordern. Kundenspezifische Versionen sind ebenfalls verfügbar, wodurch eine Anpassung an spezifische industrielle Anforderungen möglich ist.

Bearbeitet von der Industriejournalistin Natania Lyngdoh — Adaptiert durch KI.

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