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Wandmontierte Kühlung für Edge- und kleine IT-Räume
Vertiv stellt ein kompaktes Wärmemanagementsystem für Edge Computing und verteilte IT-Umgebungen vor, die eine kontinuierliche Kühlung ohne zusätzliche Stellfläche erfordern.
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Da Recheninfrastrukturen näher an die Datenquellen verlagert werden, steigen die Anforderungen an das Wärmemanagement in kleinen IT-Räumen und Edge-Computing-Standorten. In diesem Zusammenhang hat Vertiv das CoolPhase Wall vorgestellt, ein wandmontiertes Kühlsystem zur Beherrschung von Wärmelasten in kompakten IT-Umgebungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA).
Umgang mit thermischen Anforderungen in verteilten IT-Umgebungen
Edge Computing und verteilte digitale Infrastrukturen erhöhen die Anzahl kleiner Technikräume mit wärmeerzeugender IT-Hardware. Im Gegensatz zu Komfortklimasystemen für Personenbereiche benötigen IT-Systeme Lösungen, die hohe sensible Wärmelasten (SHR) sowie kontinuierliche thermische Belastungen bewältigen können.
Das Vertiv CoolPhase Wall System wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Es ermöglicht den Dauerbetrieb und spart durch die Wandmontage wertvolle Stellfläche. Darüber hinaus integriert das System Überwachungs- und Steuerungsfunktionen zur Sicherstellung der Betriebskontinuität und zur Reduzierung von Überhitzungsrisiken in kompakten IT-Umgebungen.
Ausgelegt für variable Lasten und flexible Installation
Das Kühlsystem basiert auf einer Split-Architektur mit einer wandmontierten Inneneinheit. Drehzahlgeregelte Kompressoren und Ventilatoren passen die Kühlleistung an die jeweilige Wärmelast an und verbessern so die Energieeffizienz bei variierenden Betriebsbedingungen.
Laut technischen Spezifikationen erreicht das System bis zu 60 % höheren Luftdurchsatz im Vergleich zu herkömmlichen Komfortklimasystemen und unterstützt thermische Lasten von bis zu 11 kW. Zudem ist der Betrieb bei Außentemperaturen von −35 °C bis 48 °C möglich, wodurch der Einsatz in unterschiedlichen Klimazonen unterstützt wird.
Monitoring und Steuerung für hohe Betriebssicherheit
Das System integriert die Steuerungsplattform Liebert iCOM zur Konfiguration und Überwachung der Betriebsparameter. Dadurch wird sowohl eine lokale Steuerung der Kühlleistung als auch eine Fernüberwachung über sichere webbasierte Schnittstellen ermöglicht.
Integrierte Kommunikationsfunktionen erlauben es Betreibern, den Systemstatus abzurufen und Warnmeldungen aus der Ferne zu erhalten. Dies unterstützt gängige Praktiken des Data Center Infrastructure Managements (DCIM) in digitalen Infrastrukturen.
Kältemittelwahl im Einklang mit Umweltvorschriften
Das System verwendet das Kältemittel R-32, das im Vergleich zu vielen älteren Kältemitteln ein geringeres Treibhauspotenzial (GWP) aufweist. Dies entspricht aktuellen regulatorischen Entwicklungen wie der europäischen F-Gas-Verordnung, die den Einsatz von Kältemitteln mit hohem GWP einschränkt.
Der Einsatz von Kältemitteln mit geringerem GWP entspricht einem branchenweiten Trend zur Reduzierung der Umweltbelastung von Wärmemanagementsystemen bei gleichbleibender Kühlleistung für IT-Infrastrukturen.
Erweiterung der Wärmemanagementlösungen für Edge Computing
Das CoolPhase Wall System erweitert das Wärmemanagement-Portfolio von Vertiv und adressiert Edge-Computing-Standorte, Unternehmensrechenzentren sowie Hochleistungsrechenumgebungen wie KI-Infrastrukturen.
Diese Lösungen umfassen verschiedene Kühlkonzepte – von raumbasierter Kühlung über Flüssigkeitskühlung bis hin zu Rear-Door-Heat-Exchanger-Technologien – und spiegeln die wachsende Vielfalt an Kühlstrategien wider, die für den Ausbau digitaler Infrastrukturen erforderlich sind.
Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.
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