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Allied Vision erweitert kompakte CoaXPress-Kameraserie
Neue Machine-Vision-Kameras kombinieren Sony-Pregius-S-Sensoren, 50 Gbit/s Datendurchsatz und passive Kühlung für Hochgeschwindigkeitsinspektionen in beengten Industrieumgebungen.
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Hochgeschwindigkeits-Bildverarbeitungssysteme in der Elektronikfertigung, Halbleiterinspektion, Automobilmesstechnik und Medizintechnik erfordern zunehmend höhere Bandbreiten und Auflösungen bei gleichzeitig kleinerem Bauraum. In diesem Zusammenhang stellte Allied Vision zwei neue CoaXPress-12-Machine-Vision-Kameras vor, die auf Sony-Pregius-S-Global-Shutter-Sensoren basieren und für kompakte, vibrationssensitive Inspektionssysteme ausgelegt sind.
Die neue FXO-CXP-Serie umfasst die Modelle fxo935xCX12-4C mit 24,6 MP sowie fxo936xCX12-4C mit 12,4 MP. Beide Kameras nutzen vierkanalige CoaXPress-2.0-Schnittstellen mit aggregierten Datenraten von bis zu 50 Gbit/s.
Kompakte Bauform für dichte Inspektionssysteme
Die Kameras verfügen über ein Gehäuseformat von 50 × 50 mm und sind entweder mit einer 19-mm-Flat-Front-Konfiguration oder einer 34-mm-C-Mount-Konfiguration erhältlich. Das kompakte mechanische Design richtet sich an Anwendungen wie Automated Optical Inspection (AOI), SMT-Pick-and-Place-Ausrichtung, Halbleiter-Montageprüfung sowie strukturierte Lichtbildgebungssysteme, bei denen die Kamerapositionierung durch die Maschinengeometrie eingeschränkt ist.
Die Kameras arbeiten mit passiver, lüfterloser Kühlung und benötigen 9 W über Power-over-CXP. Dadurch entfallen externe Netzteile und der Verkabelungsaufwand in Machine-Vision-Installationen wird reduziert. Gleichzeitig beseitigt das Fehlen aktiver Kühlung Vibrationsquellen, die die Messstabilität in metrologischen Anwendungen und Reinraumumgebungen beeinträchtigen können.
Allied Vision gibt einen Betriebstemperaturbereich von -10 °C bis +60 °C bei voller vierkanaliger CXP-12-Bandbreite an.
Sony-Pregius-S-Sensoren für Hochgeschwindigkeitsbildgebung
Die Modelle fxo935CX12-4C und fxo935MX12-4C integrieren den rückseitig belichteten Global-Shutter-Sensor Sony IMX935 mit einer Auflösung von 5.328 × 4.608 Pixeln und Bildraten von bis zu 192 fps bei 8-Bit-Ausgabe.
Die Modelle fxo936CX12-4C und fxo936MX12-4C verwenden den Sony-IMX936-Sensor mit einer Auflösung von 4.128 × 3.008 Pixeln und Bildraten von bis zu 339 fps bei 8-Bit-Ausgabe.
Beide Sensoren gehören zur Pregius-S™-Familie von CMOS-Bildsensoren von Sony und kombinieren rückseitige Belichtung mit Global-Shutter-Technologie. Diese Architektur unterstützt eine höhere Lichtempfindlichkeit und verzerrungsfreie Aufnahmen bei schnellen Bewegungen. Das ist insbesondere für industrielle Automatisierungsanwendungen wie Particle Image Velocimetry, 3D-Lasertriangulation und präzise Verschiebungs- beziehungsweise Deformationsmessungen relevant.
Bandbreite und Integration in Machine-Vision-Systemen
Die vierkanalige CoaXPress-12-Konnektivität ermöglicht die gleichzeitige Übertragung hochauflösender Bilder mit hohen Bildraten über eine standardisierte Koaxialinfrastruktur. Im Vergleich zu Machine-Vision-Schnittstellen mit geringerer Bandbreite erlaubt der Datendurchsatz von 50 Gbit/s eine vollständige Sensorauslesung, ohne Bildraten zu reduzieren oder die Bildqualität in datenintensiven Inspektionssystemen einzuschränken.
Das modulare Objektivanschlusskonzept unterstützt sowohl Flat-Front- als auch C-Mount-Konfigurationen und ermöglicht die Integration in kundenspezifische optische Aufbauten sowie kompakte Inspektionsköpfe.
Die Kameraserie richtet sich an Machine-Vision-Systeme, bei denen Datendurchsatz, hohe Integrationsdichte und vibrationsfreier Betrieb entscheidend sind, insbesondere in der Elektronikfertigung, Halbleiterproduktion, industriellen Messtechnik und bildgebenden Life-Science-Anwendungen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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