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Automatisierter Materialfluss in der Hygienepapierproduktion bei Eurovast in Italien
Eurovast setzt das Kettenfördersystem VarioFlow plus von Bosch Rexroth zur Optimierung der Produktionsabläufe und Reduzierung des Wartungsaufwands am Standort Pescia ein.
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Eurovast hat am Standort Pescia in Italien die Produktion von Hygienepapieren technisch umgestellt. Die Transformation von konventionellen Linien hin zu einer hochautomatisierten Anlage dient der Realisierung eines kontinuierlichen Fertigungsprozesses. Das Bedienpersonal übernimmt dabei überwiegend Überwachungsfunktionen, während der physische Materialfluss von der Bestückung mit Rohpapierrollen bis zur Palettierung der Endprodukte ohne direkte manuelle Eingriffe erfolgt.
Anforderungen an die Prozessstabilität
Der vollautomatisierte Produktionsablauf unterteilt sich in drei Hauptphasen: das Abwickeln der Papierrollen sowie die Zuführung zur Primär- und Sekundärverpackung. Für den angestrebten Schichtbetrieb rund um die Uhr ist die mechanische Zuverlässigkeit der Fördertechnik ein entscheidender Faktor. In der papierverarbeitenden Industrie stellt insbesondere die Staubentwicklung eine technische Herausforderung dar, da Partikel in herkömmliche mechanische Komponenten eindringen und den Verschleiß beschleunigen können.
Systemintegration der Materialflusslösung
Zur Verknüpfung der einzelnen Prozessschritte wurde das modulare Kettenfördersystem VarioFlow plus von Bosch Rexroth implementiert. Die Lösung übernimmt den Transport der Papierrollen und Verpackungseinheiten zwischen den Bearbeitungsstationen. Eine softwarebasierte Steuerung ermöglicht die flexible Verteilung des Materials auf unterschiedliche Verpackungsmaschinen je nach Bedarf. Diese funktionale Flexibilität stellt sicher, dass der Materialfluss auch bei komplexen Linienkonfigurationen aufrechterhalten bleibt.
Technische Analyse der Betriebsergebnisse
Durch die konstruktive Beschaffenheit des Fördersystems verringerte sich die Anfälligkeit gegenüber prozessbedingten Stäuben, was die Ausfallrisiken reduzierte. Die Verringerung der Reibung innerhalb der Kettenführung sowie eine optimierte Anzahl der benötigten Antriebseinheiten führten zu einer messbaren Senkung des Energiebedarfs. In der praktischen Anwendung konnten durch die Verminderung von Verschleißerscheinungen die Wartungsintervalle stabilisiert und die Betriebskosten gesenkt werden. Dies resultierte in einer verbesserten Gesamteffizienz der Produktionsanlage am Standort Pescia.
Von einem Industriejournalisten, Lekshman Ramdas, mit Unterstützung von KI bearbeitet.
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