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Hydrostatischer Tauchdrucksensor für explosionsgefährdete Industrieatmosphären zertifiziert

WIKA hat für seinen Sensor zur kontinuierlichen Flüssigkeitsstandmessung ATEX- und IECEx-Zertifizierungen erhalten und ermöglicht damit den Einsatz in hochgefährlichen Prozessumgebungen.

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Hydrostatischer Tauchdrucksensor für explosionsgefährdete Industrieatmosphären zertifiziert

Die präzise Messung von Flüssigkeitsständen in explosionsgefährdeten Industrieumgebungen erfordert spezielle Messtechnik, die das Risiko einer Zündquelle ausschließt. Für die kontinuierliche Füllstandsmessung in solchen Anwendungen hat WIKA einen Tauchdrucksensor entwickelt, der den europäischen ATEX-Richtlinien sowie den internationalen IECEx-Standards entspricht. Die Zertifizierung erlaubt den Einsatz in potenziell explosionsfähigen Atmosphären der ATEX-Zonen 0 und 1 sowie der IECEx-Zonen 0, 1 und 2.

Das Instrument ist für Anwendungen in der Prozessindustrie, Wasseraufbereitung, Umwelttechnik und Energieerzeugung ausgelegt. Typische Einsatzgebiete sind Abwasserhebeanlagen, Pumpstationen sowie Öl- und Kraftstofflagertanks.

Funktionsprinzip und Messgenauigkeit
Der Sensor misst Flüssigkeitsstände nach dem hydrostatischen Prinzip in einem kontinuierlichen Messbereich von 1 bis 10 Metern. Das Gerät zeichnet sich durch eine hohe Langzeitstabilität aus und erreicht eine Messgenauigkeit von 0,5 %. Diese Spezifikation gewährleistet präzise Messdaten bei gleichzeitig minimaler Signaldrift über die gesamte Betriebsdauer.

Mechanische Integrität und Leckageschutz
Messgeräte für explosionsgefährdete Bereiche müssen hohe Anforderungen an den Schutz gegen das Eindringen von Medien erfüllen. Die Edelstahlsonde verfügt über eine robuste Konstruktion und ist dauerhaft gemäß Schutzart IP68 abgedichtet. Ein speziell entwickeltes Kabel sorgt für die notwendige Zugentlastung, während die vergossene Kabeleinführung eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet.

Im Rahmen der Endkontrolle wird jedes Instrument einer Helium-Leckprüfung unterzogen. Dieses Prüfverfahren ermöglicht die Erkennung von Mikrorissen und kleinsten Undichtigkeiten, was für die Sicherheit in explosionsgefährdeten Atmosphären von entscheidender Bedeutung ist.

Energieverbrauch und Wartungsanforderungen
Der Tauchdrucksensor wurde entwickelt, um Wartungsintervalle zu verlängern und die Gesamtbetriebskosten zu minimieren. Dank seines optimierten elektrischen Designs eignet er sich insbesondere für abgelegene oder netzunabhängige Standorte.

Das Gerät kann mit einer standardmäßigen 5-Volt-Batterie betrieben werden. Sein energieeffizientes ratiometrisches Ausgangssignal im Bereich von 0,5 bis 4,5 Volt benötigt weniger als 5 Milliampere Strom. Diese elektrische Auslegung belastet die Stromquelle nur minimal, sodass die Batterie über mehrere Jahre hinweg ohne Austausch betrieben werden kann.

Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Im Bereich der industriellen Messtechnik nutzen hydrostatische Füllstandsensoren für explosionsgefährdete Bereiche üblicherweise analoge 4–20-mA-Ausgänge oder digitale HART-Protokolle. Obwohl diese Standards weit verbreitet und einfach in speicherprogrammierbare Steuerungen integrierbar sind, erfordern sie eine kontinuierliche Stromversorgung, die die Möglichkeiten kleiner batteriebetriebener Systeme übersteigt.

Die Kombination aus einem ratiometrischen Ausgangssignal von 0,5 bis 4,5 Volt und einer Stromaufnahme von weniger als 5 Milliampere positioniert diesen Sensor gezielt für batteriebetriebene Fernüberwachungseinheiten und drahtlose Industrial-Internet-of-Things-Knoten. Vergleichbare Geräte anderer Anbieter verfügen ebenfalls über ATEX-zertifizierte hydrostatische Sensoren. Für netzunabhängige Anwendungen bleibt jedoch die Grundstromaufnahme das entscheidende Leistungsmerkmal.

Durch den Einsatz energieeffizienter Niederspannungssignale anstelle konventioneller Stromschleifen können Betreiber in der Abwasserwirtschaft sowie in petrochemischen Lageranlagen kontinuierliche Überwachungssysteme in ATEX-Zone-0-Bereichen realisieren, ohne auf eigensichere externe Stromversorgungen angewiesen zu sein.

Bearbeitet von dem Industriefachjournalisten Lekshman Ramdas mit Unterstützung von KI.

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