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Emerson erweitert Architektur für industrielle Data Fabric
Die aktualisierte Grundlage der industriellen Datenplattform wurde entwickelt, um OT-Datenintegration im Unternehmensmaßstab, KI-Workflows und industrielle Intelligenz von Edge bis Cloud zu unterstützen.
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Industrieunternehmen benötigen zunehmend Operational-Technology-Daten, um über die reine Transparenz auf Anlagenebene hinauszugehen und Analytik, Automatisierung sowie KI-gestützte Entscheidungssysteme über verteilte Betriebsumgebungen hinweg zu unterstützen. In diesem Kontext hat Emerson die AspenTech Inmation™ OT Data Fabric erweitert und sie als zentrale Datenintegrationsschicht innerhalb der AspenTech Inmation Data Platform positioniert.
Eine erweiterte Rolle für industrielle Dateninfrastruktur
Die aktualisierte AspenTech Inmation™ OT Data Fabric ist als industrielle Datenbasis im Unternehmensmaßstab für die Verwaltung von Operational-Technology-Daten in der Fertigungsindustrie, Prozessindustrie und anderen verteilten Industrieumgebungen konzipiert.
Ihre Funktion geht über die klassische Datenaggregation hinaus, indem sie eine strukturierte industrielle Datenplattform schafft, die Betriebsdaten, Kontextinformationen und Entscheidungs-Workflows unternehmensweit miteinander verbindet. Die Architektur soll fortschrittliche Analytik, Enterprise-Intelligence-Initiativen und KI-gestützte Industrieanwendungen unterstützen.
Die Plattform ist für den Betrieb in Edge-, On-Premise- und Cloud-Umgebungen ausgelegt, sodass Industrieunternehmen standardisieren können, wie OT-Daten standortübergreifend erfasst, verwaltet und geteilt werden.
Architektonischer Wandel hin zu verteilten Bereitstellungen
Eine zentrale technische Änderung in der aktuellen Version ist der Wechsel zu einer verteilten, node-basierten Architektur.
Dadurch werden rigidere Komponentenstrukturen durch ein modulares Bereitstellungsmodell ersetzt, das die Skalierung über mehrere Standorte hinweg vereinfachen soll. Anstatt einzelne Werke als isolierte Implementierungen zu behandeln, ermöglicht die Architektur Unternehmen, von Einzelstandort-Implementierungen zu globalen Rollouts innerhalb eines gemeinsamen Betriebsmodells zu skalieren.
Zentralisierte Sicherheits-, Governance- und Lifecycle-Management-Funktionen sind in dieses Betriebsmodell integriert, was insbesondere für Industrieunternehmen mit heterogener Infrastruktur über verschiedene Regionen hinweg relevant ist.
Die erweiterte Architektur unterstützt zudem Bereitstellungen in Windows- und Linux-Umgebungen, einschließlich ressourcenschonender Edge-Systeme, und ermöglicht dadurch einen konsistenteren Betrieb in gemischten industriellen Computing-Umgebungen.
Skalierung industrieller Daten für Analytik und KI
Mit zunehmenden industriellen Datenmengen wird Skalierbarkeit zu einer technischen Herausforderung und nicht nur zu einer Infrastrukturfrage. Emerson adressiert dies mit horizontalen Skalierungsfunktionen, die durch Verbesserungen in den Bereichen verteiltes Computing, hierarchische Datenmodellierung und Systemleistung unterstützt werden.
Diese Änderungen sollen industrielle KI-Workloads und Analyseanwendungen unterstützen, die auf einen zuverlässigen Echtzeitzugriff auf Daten in umfangreichen OT-Umgebungen angewiesen sind.
Die Data Fabric umfasst zudem eine integrierte webbasierte Benutzeroberfläche sowie API-Zugriff, wodurch die Integration mit Anwendungen, Workflow-Engines, Virtualisierungsschichten und Private-Cloud-Umgebungen innerhalb der umfassenderen AspenTech Inmation Industriedatenplattform ermöglicht wird.
Grundlage für intelligente Betriebsführung im Unternehmen
Die erweiterte Data Fabric dient als zugrunde liegende Infrastruktur für Emersons umfassendere Strategie rund um die AspenTech Inmation Data Platform, die als KI-fähige Plattform für industrielle Betriebsführung positioniert wird.
Anstatt den Austausch bestehender operativer Systeme zu erfordern, ist die Architektur darauf ausgelegt, sowohl in bestehenden als auch in neueren Industrieumgebungen zu skalieren und damit eine schrittweise Modernisierung ohne Unterbrechung des Betriebs zu ermöglichen.
Für Industrieunternehmen, die ihre digitale Transformationsstrategie auf OT-Datenintegration aufbauen, verlagert sich der technische Fokus von isolierten Historian-ähnlichen Architekturen hin zu stärker vereinheitlichten Industrial-Data-Fabric-Modellen, die unternehmensweite Transparenz und automatisierte Entscheidungs-Workflows unterstützen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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