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'26
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Intelligente Temperatursensoren mit direkter Ethernet-Kommunikation auf Feldebene
Der Systemanbieter JUMO präsentiert auf der kommenden Hamburger Fachmesse vernetzbare Sensorik für Prozessautomation und Anlagenbau.
www.jumo.de

Ein besonderes Highlight ist der neue JUMO DELOS T02, ein innovativer Temperaturfühler mit integrierter Anzeige. Das Gerät vereint gleich 3 Funktionen in einem System: Messen, Schalten und Anzeigen.
Die Einbindung von Sensordaten in übergeordnete Netzwerke ist eine zentrale Anforderung der modernen Prozessautomation. Intelligente Temperatursensoren übernehmen dabei zunehmend Mess-, Schalt- und Anzeigeaufgaben in einem einzigen Gerät. Solche Systeme finden Anwendung in der Lebensmittelindustrie, im Maschinenbau sowie in der chemischen Verfahrenstechnik, wo sie zur Prozesssicherheit beitragen und die Integration in bestehende Leitsysteme vereinfachen.
Integration durch Single Pair Ethernet und IO-Link
Auf der Fachmesse all about automation in Hamburg (2. bis 3. Juni 2026, Halle B6, Stand 313) stellt das Unternehmen JUMO technologische Ansätze zur industriellen Digitalisierung vor. Im Fokus steht die Implementierung von Kommunikationsschnittstellen wie Single Pair Ethernet (SPE) und IO-Link in der Sensorik. Diese Standards ermöglichen eine durchgängige Datenübertragung von der Leitebene bis in die Feldebene. Ein wesentliches technisches Merkmal der SPE-Technologie ist die Fähigkeit, Sensordaten ohne den Einsatz zusätzlicher Gateways oder Protokollwandler auf Basis von TCP/IP direkt in Cloud-Infrastrukturen zu übertragen, was die Komplexität der Netzwerkarchitektur reduziert.
Technische Spezifikationen der Temperatursensorik
Ein Anwendungsbeispiel für diese Vernetzungstechnologie ist der Temperatursensor JUMO DELOS T02. Das System kombiniert die kontinuierliche Erfassung von Temperaturwerten mit einer integrierten Anzeige sowie programmierbaren Schaltfunktionen. Die Messgenauigkeit des Geräts wird mit bis zu 0,3 Kelvin spezifiziert. Für Parametrierungs- und Wartungsaufgaben verfügt der Sensor neben den kabelgebundenen Schnittstellen über drahtlose Übertragungswege mittels Bluetooth und NFC. Die Konfiguration kann somit drahtlos über mobile Endgeräte erfolgen. Das Gehäuse ist mechanisch robust ausgelegt und erfüllt die Anforderungen der UL-Zertifizierung sowie der H2-Readiness, wodurch das System auch für Wasserstoffanwendungen und kritische Prozessumgebungen zugelassen ist.
Erweiterung der Anlagensteuerung und Sicherheitstechnik
Zusätzlich zur Sensorebene erfordert die Prozessautomation hardwareseitig abgestimmte Steuerungs- und Sicherheitskomponenten. In diesem Segment werden Automatisierungssysteme wie der Regler JUMO diraTRON DR100 sowie die Sicherheits- und Steuerungslösungen der Baureihe JUMO safetyM eingesetzt, um vernetzte Anlagenarchitekturen zu realisieren. Die physikalischen und netzwerktechnischen Grundlagen der industriellen Datenübertragung werden im Rahmen der Messe zudem in einem Fachvortrag von Dipl.-Ing. Manfred Walter am 3. Juni 2026 (12:40 bis 13:00 Uhr, Talk Lounge, Stand 300) thematisiert. Der Vortrag mit dem Titel „Intelligente Sensoren mit Single Pair Ethernet“ behandelt die Implementierung dieser Kommunikationsstandards in der Industrie.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind
Im Bereich der intelligenten Temperatursensorik mit digitalen Schnittstellen konkurrieren Lösungen von Herstellern wie JUMO mit Geräten von Endress+Hauser, ifm electronic und Turck. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal aktueller Sensorgenerationen ist die native Unterstützung von Single Pair Ethernet (SPE) nach der Norm IEEE 802.3cg. Während klassische IO-Link-Sensoren auf Master-Baugruppen angewiesen sind, um IP-basierte Netzwerke anzubinden, ermöglicht SPE eine direkte IP-Kommunikation am Sensorknoten. Dabei werden Übertragungsraten von 10 Mbit/s über Leitungslängen von bis zu 1.000 Metern (10BASE-T1L) erreicht. Die Kombination aus SPE, drahtloser Nahfeld-Diagnose (Bluetooth/NFC) und einer Messgenauigkeit von 0,3 Kelvin positioniert Geräte wie den DELOS T02 im Segment der hochpräzisen Prozesssensorik. Viele Mitbewerber setzen im gleichen Anwendungsfeld derzeit primär auf IO-Link V1.1, was zwar etablierte Topologien bedient, jedoch für die direkte IT/OT-Konvergenz zusätzliche Übersetzungshardware auf der Steuerungsebene erfordert.
Redigiert von einem Industriefachjournalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
www.jumo.com
Die Einbindung von Sensordaten in übergeordnete Netzwerke ist eine zentrale Anforderung der modernen Prozessautomation. Intelligente Temperatursensoren übernehmen dabei zunehmend Mess-, Schalt- und Anzeigeaufgaben in einem einzigen Gerät. Solche Systeme finden Anwendung in der Lebensmittelindustrie, im Maschinenbau sowie in der chemischen Verfahrenstechnik, wo sie zur Prozesssicherheit beitragen und die Integration in bestehende Leitsysteme vereinfachen.
Integration durch Single Pair Ethernet und IO-Link
Auf der Fachmesse all about automation in Hamburg (2. bis 3. Juni 2026, Halle B6, Stand 313) stellt das Unternehmen JUMO technologische Ansätze zur industriellen Digitalisierung vor. Im Fokus steht die Implementierung von Kommunikationsschnittstellen wie Single Pair Ethernet (SPE) und IO-Link in der Sensorik. Diese Standards ermöglichen eine durchgängige Datenübertragung von der Leitebene bis in die Feldebene. Ein wesentliches technisches Merkmal der SPE-Technologie ist die Fähigkeit, Sensordaten ohne den Einsatz zusätzlicher Gateways oder Protokollwandler auf Basis von TCP/IP direkt in Cloud-Infrastrukturen zu übertragen, was die Komplexität der Netzwerkarchitektur reduziert.
Technische Spezifikationen der Temperatursensorik
Ein Anwendungsbeispiel für diese Vernetzungstechnologie ist der Temperatursensor JUMO DELOS T02. Das System kombiniert die kontinuierliche Erfassung von Temperaturwerten mit einer integrierten Anzeige sowie programmierbaren Schaltfunktionen. Die Messgenauigkeit des Geräts wird mit bis zu 0,3 Kelvin spezifiziert. Für Parametrierungs- und Wartungsaufgaben verfügt der Sensor neben den kabelgebundenen Schnittstellen über drahtlose Übertragungswege mittels Bluetooth und NFC. Die Konfiguration kann somit drahtlos über mobile Endgeräte erfolgen. Das Gehäuse ist mechanisch robust ausgelegt und erfüllt die Anforderungen der UL-Zertifizierung sowie der H2-Readiness, wodurch das System auch für Wasserstoffanwendungen und kritische Prozessumgebungen zugelassen ist.
Erweiterung der Anlagensteuerung und Sicherheitstechnik
Zusätzlich zur Sensorebene erfordert die Prozessautomation hardwareseitig abgestimmte Steuerungs- und Sicherheitskomponenten. In diesem Segment werden Automatisierungssysteme wie der Regler JUMO diraTRON DR100 sowie die Sicherheits- und Steuerungslösungen der Baureihe JUMO safetyM eingesetzt, um vernetzte Anlagenarchitekturen zu realisieren. Die physikalischen und netzwerktechnischen Grundlagen der industriellen Datenübertragung werden im Rahmen der Messe zudem in einem Fachvortrag von Dipl.-Ing. Manfred Walter am 3. Juni 2026 (12:40 bis 13:00 Uhr, Talk Lounge, Stand 300) thematisiert. Der Vortrag mit dem Titel „Intelligente Sensoren mit Single Pair Ethernet“ behandelt die Implementierung dieser Kommunikationsstandards in der Industrie.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind
Im Bereich der intelligenten Temperatursensorik mit digitalen Schnittstellen konkurrieren Lösungen von Herstellern wie JUMO mit Geräten von Endress+Hauser, ifm electronic und Turck. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal aktueller Sensorgenerationen ist die native Unterstützung von Single Pair Ethernet (SPE) nach der Norm IEEE 802.3cg. Während klassische IO-Link-Sensoren auf Master-Baugruppen angewiesen sind, um IP-basierte Netzwerke anzubinden, ermöglicht SPE eine direkte IP-Kommunikation am Sensorknoten. Dabei werden Übertragungsraten von 10 Mbit/s über Leitungslängen von bis zu 1.000 Metern (10BASE-T1L) erreicht. Die Kombination aus SPE, drahtloser Nahfeld-Diagnose (Bluetooth/NFC) und einer Messgenauigkeit von 0,3 Kelvin positioniert Geräte wie den DELOS T02 im Segment der hochpräzisen Prozesssensorik. Viele Mitbewerber setzen im gleichen Anwendungsfeld derzeit primär auf IO-Link V1.1, was zwar etablierte Topologien bedient, jedoch für die direkte IT/OT-Konvergenz zusätzliche Übersetzungshardware auf der Steuerungsebene erfordert.
Redigiert von einem Industriefachjournalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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