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Power Test Systems bringt 900 EX Power Bridge auf den Markt

Webasto stellt die 900 EX Power Bridge vor, eine Integrationslösung, die bestehende Testeinheiten koppelt, um die Gesamtsystemleistung auf bis zu 1500 V und 500 kW zu skalieren.

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Power Test Systems bringt 900 EX Power Bridge auf den Markt

Webasto hat die 900 EX Power Bridge auf den Markt gebracht, eine spezialisierte Integrations-Hardwareplattform, die für die Prüfung von Batterien mit höherer Spannung in den Bereichen Automobil, Off-Road, Marine, Schienenverkehr und stationäre Energiespeicherung entwickelt wurde. Das System ermöglicht es Anwendern, eigenständige Testgeräte strukturell zu verbinden, um die Anforderungen von Hochvolt-Plattformen der nächsten Generation zu erfüllen, ohne die Steuerungskomplexität zu erhöhen.

Systemintegration und Leistungsskalierung
Der Ausbau von Hochvolt-Batteriepacks für Elektrofahrzeuge (EV) und kommerziellen, netzgekoppelten Speicherarchitekturen erfordert fortschrittliche Laborhardware, die in der Lage ist, Sicherheits- und Betriebsgrenzen unter beschleunigten Leistungslasten zu validieren. Die 900 EX Power Bridge adressiert diese Anforderungen, indem sie es Testingenieuren ermöglicht, zwei unabhängige 900 EX-Einheiten zu einem einzigen synchronisierten Testnetzwerk zu kombinieren.

Durch die Ausführung einer Reihenkopplung skaliert die Hardware die Gesamtsystemleistungsgrenzen auf bis zu 1500 VDC und 500 kW. Diese Konfiguration ermöglicht es Laboren und Automobilzulieferern, ihre Hochvolt-Validierungskapazitäten zu erweitern und gleichzeitig den Nutzen ihrer bereits vorhandenen Prüfinfrastruktur zu maximieren.

Konsistenz im Betrieb und Feldsteuerung
Die Kopplungslösung ist so konzipiert, dass eine strikte Betriebskontinuität innerhalb bestehender Laborstrukturen gewahrt bleibt. Wenn sie über das Integrationsmodul verbunden sind, behält jede einzelne 900 EX-Einheit ihre eigenständige Logik, ihre Leistungsmerkmale und ihr Geräteverhalten bei.

Das System bewahrt etablierte Workflows des Asset-Managements durch mehrere gezielte softwarebasierte und mechanische Funktionen:
  • Schnittstellenkompatibilität: Das Modul arbeitet nativ mit der Standard-CAN-Schnittstelle (Controller Area Network) von Webasto, sodass bestehende hochfrequente, CAN-basierte Steuerungssoftware die gekoppelten Einheiten automatisch verwalten kann.
  • Instandhaltung und Wartung: Die Konfiguration erfordert keine neuen Kalibrierungsverfahren, sekundären Wartungswerkzeuge oder Schulungen vor Ort, da die Standardrichtlinien für den eigenständigen Service direkt auf den Dual-Geräte-Aufbau angewendet werden können.
  • Reaktionsfähigkeit der Steuerung: Das integrierte System behält hochfrequente Regelschleifen und Signalreaktionsparameter bei und gewährleistet so eine konsistente Parametervalidierung bei schnellen dynamischen Übergängen.
Unabhängige Ingenieurlabore wie Excel Engineering haben das System bereits im Einsatz, um die Validierungsanforderungen von 1500-V-Plattformen zu bewältigen. Der Aufbau ermöglicht es Betreibern, hochfrequente Steuerungs-Skripte zu implementieren und sich an veränderte Evaluierungszeitpläne von Kunden anzupassen, ohne die Arbeitsabläufe an den zentralen Bedienfeldern zu modifizieren oder lokale Sicherheitszonen im Labor zu verändern.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Industrielle Batteriezyklierer sind komplexe, bidirektionale leistungselektronische Systeme, die so konfiguriert sind, dass sie während simulierter Ladezyklen elektrischen Strom einspeisen und während Entladezyklen über regenerative Energierückgewinnungsschleifen Strom zurück in das Versorgungsnetz leiten. Hochleistungszyklierer wie der 900 EX verfügen im Allgemeinen über interne verschachtelte IGBT-Topologien (Insulated-Gate Bipolar Transistor) oder SiC-MOSFET-Schaltblöcke (Siliziumkarbid), die in Multikanal-Konfigurationen angeordnet sind. Um die Grenzen der Betriebsspannung über die physische Durchschlagsgrenze des Halbleiterstapels einer einzelnen Einheit hinaus zu skalieren, müssen zwei separate Leistungsmodule in einer Reihenschaltung verbunden werden.

Das Verbinden unabhängiger, bidirektionaler Stromversorgungen in Reihe bringt erhebliche steuerungstechnische Herausforderungen mit sich, die sich primär auf den Spannungsausgleich und die Vermeidung von transienten Synchronisationsverzögerungen konzentrieren. Wenn eine Einheit ihre interne Leistungsstufe während eines Hochfrequenz-Impulsschritts geringfügig schneller schaltet als die benachbarte Einheit, entsteht ein kurzzeitiges Spannungsungleichgewicht am dazwischenliegenden DC-Bus. Dieser transiente Zustand kann die nacheilende Einheit einer lokalen Überspannungsbelastung aussetzen, was automatisierte Überspannungsschutzfehler (OVP) auslöst und zu unbeabsichtigten Systemabschaltungen führt.

Um dies zu korrigieren, nutzt die Integrationsbrücke Synchronisationsleitungen auf Hardwareebene, die die Standard-Feldbus-Latenz umgehen. Dadurch werden die internen PWM-Trägerwellen (Pulsweitenmodulation) beider Einheiten mit einem gemeinsamen Master-Takt synchronisiert. Diese Konfiguration garantiert, dass die Stromsteilheiten – die bei transienten Batteriesimulationsprofilen hohe Raten erreichen – von beiden Leistungsstufen gleichzeitig ausgeführt werden, wodurch die Spannungswelligkeit minimiert und die Regelpräzision bei höheren Spannungsniveaus aufrechterhalten wird.

Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin, mit KI-Unterstützung.

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