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Belden startet ProLinx Edge-Gateway für industrielles IIoT
Die ELX3-Plattform vereint Protokollkonvertierung mit containerbasierten Edge-Analysen für lokale Entscheidungsfindungen in rauen Industrieumgebungen.
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Belden Inc. hat das ProSoft Technology ELX3 ProLinx Edge™-Gateway veröffentlicht, eine Hardwareplattform, die darauf ausgelegt ist, die Konvertierung von Protokollen der Betriebstechnologie (OT) mit dem Hosting von Docker-basierten Edge-Anwendungen zu vereinen. Durch die Konsolidierung dieser Funktionen in einem einzigen, robusten Gerät ermöglicht das Gateway Betreibern die Datenerfassung, die Überwachung digitaler Zwillinge sowie KI-Inferenz direkt auf Maschinenebene, wodurch der Bedarf an separaten Industrie-PCs oder komplexen Gateway-Arrays reduziert wird.
Funktionale Fähigkeiten und Architektur
Das ProLinx Edge-Gateway wurde entwickelt, um die Lücke zwischen industrieller Altanlagen-Ausrüstung und modernen IIoT-Architekturen zu schließen:
- Protokollkonvertierung: Erleichtert die Kommunikation zwischen EtherNet/IP™ und Modbus TCP/IP und ermöglicht die Interoperabilität zwischen verschiedenen Feldgeräten.
- Containerbasierte Analysen: Unterstützt den Einsatz benutzerdefinierter Docker-Container. Dies erlaubt die lokale Ausführung von Machine-Learning-Modellen, Algorithmen für vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und Echtzeit-Analysen.
- Skalierbarkeit: Die Plattform ist darauf ausgelegt, zukünftige Protokoll-Container-Releases aufzunehmen, und bietet somit ein zukunftssicheres Fundament für sich entwickelnde industrielle Netzwerkanforderungen.
Robuste Bauweise für industrielle Umgebungen
Das ELX3-Gateway wurde für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konstruiert, in denen handelsübliche Hardware versagen würde:
Das ELX3-Gateway wurde für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen konstruiert, in denen handelsübliche Hardware versagen würde:
- Thermische/Mechanische Toleranz: Betrieb in einem Temperaturbereich von -40 ºC bis +70 ºC; widerstandsfähig gegen starke Stöße, Vibrationen und elektromagnetische Störungen (EMV).
- Zertifizierung: Ausgelegt für Class I, Division 2-Umgebungen, wodurch es für explosionsgefährdete Bereiche in der Öl-, Gas- und Prozessindustrie geeignet ist.
Strategischer operativer Mehrwert
Das Gateway adressiert das häufige „Silo-Problem“ in der industriellen Automatisierung, bei dem Daten von Altanlagen auf Maschinenebene gefangen bleiben. Durch die Verlagerung von Analysen an den Netzwerkrand (Edge) können Hersteller folgende Vorteile erzielen:
Das Gateway adressiert das häufige „Silo-Problem“ in der industriellen Automatisierung, bei dem Daten von Altanlagen auf Maschinenebene gefangen bleiben. Durch die Verlagerung von Analysen an den Netzwerkrand (Edge) können Hersteller folgende Vorteile erzielen:
- Reduzierte Latenz: Die lokale Datenverarbeitung ermöglicht Entscheidungen nahezu in Echtzeit ohne ständiges Senden an zentralisierte Server.
- Optimierte Bandbreite: Durch Datenfilterung und Inferenz direkt an der Edge übertragen Unternehmen nur relevante Erkenntnisse an übergeordnete Cloud- oder Enterprise-Systeme.
- Nachhaltigkeit: Eine verbesserte Sichtbarkeit der Maschinenleistung und Datenanalysen unterstützt Bemühungen zur Reduzierung von Ausschuss, Abfall und Energieverbrauch.
Zusätzlicher Kontext: Die Rolle der Containerisierung an der industriellen Edge
In der traditionellen Automatisierung bedeutete die Änderung einer Anwendung oft ein Firmware-Update oder einen Hardwareaustausch, was erhebliche Risiken für die Produktionslinie mit sich brachte. Der Übergang zu Docker-basierten Containern auf dem ELX3-Gateway ermöglicht eine „entkoppelte“ Entwicklung: Der OT-Protokoll-Stack (das EtherNet/IP-Gateway) arbeitet in einer isolierten Umgebung, getrennt vom benutzerdefinierten Analyse-Container. Das bedeutet, dass ein Entwickler ein Machine-Learning-Modell oder einen Digital-Twin-Agenten aktualisieren kann, ohne die grundlegende Kommunikationsstabilität zwischen der SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) und dem Netzwerk zu beeinträchtigen. Aus technischer Sicht ist dieser „Sandbox“-Ansatz entscheidend für die industrielle Sicherheit, da er die Angriffsfläche des Kommunikations-Gateways begrenzt und gleichzeitig die Flexibilität bietet, moderne IIoT- und KI-Workloads bereitzustellen.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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In der traditionellen Automatisierung bedeutete die Änderung einer Anwendung oft ein Firmware-Update oder einen Hardwareaustausch, was erhebliche Risiken für die Produktionslinie mit sich brachte. Der Übergang zu Docker-basierten Containern auf dem ELX3-Gateway ermöglicht eine „entkoppelte“ Entwicklung: Der OT-Protokoll-Stack (das EtherNet/IP-Gateway) arbeitet in einer isolierten Umgebung, getrennt vom benutzerdefinierten Analyse-Container. Das bedeutet, dass ein Entwickler ein Machine-Learning-Modell oder einen Digital-Twin-Agenten aktualisieren kann, ohne die grundlegende Kommunikationsstabilität zwischen der SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) und dem Netzwerk zu beeinträchtigen. Aus technischer Sicht ist dieser „Sandbox“-Ansatz entscheidend für die industrielle Sicherheit, da er die Angriffsfläche des Kommunikations-Gateways begrenzt und gleichzeitig die Flexibilität bietet, moderne IIoT- und KI-Workloads bereitzustellen.
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