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3D-Snapshotsensoren für die Inline-Prüfung von Schweißpunkten in der Automobilindustrie
Micro-Epsilon präsentiert eine optische Messtechnik zur geometrischen Erfassung von Schweißpunkten in der Karosseriefertigung zur Steigerung der Prozesssicherheit.
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Die Einführung hochauflösender 3D-Snapshotsensoren ermöglicht eine präzise geometrische Inspektion von Schweißverbindungen in der Automobilproduktion. Diese optische Messtechnik ersetzt herkömmliche zweidimensionale Prüfverfahren bei der Qualitätskontrolle in der Karosseriefertigung.
Geometrische Topografieerfassung statt zweidimensionaler Kontrastanalyse
In der Karosseriefertigung stellt die strukturelle Integrität der Schweißpunkte ein entscheidendes Kriterium für die Stabilität und Sicherheit der Endprodukte dar. Bisherige zweidimensionale Bildverarbeitungssysteme stoßen bei dieser Anwendung an physikalische Grenzen, da sie ausschließlich Kontrastinformationen erfassen und keine verlässlichen Daten über die dreidimensionale Ausprägung der Verbindungen liefern. Die Snapshotsensoren der Baureihe 3500 überwinden diese Limitierung durch die Erzeugung einer hochauflösenden Punktwolke in einem einzigen Messvorgang. Die optischen Sensoren erfassen die komplette geometrische Topografie des Schweißpunkts und berechnen präzise Parameter wie Höhe, Durchmesser, Form und exakte räumliche Lage. Diese Messwerte werden anschließend automatisch mit den definierten Sollwerten der Konstruktionsdaten abgeglichen.
Inline-Integration und Beschleunigung des Prüfprozesses
Das optische Messsystem ist für die direkte Integration in den laufenden Fertigungsprozess konzipiert, ohne den Produktionsfluss zu beeinträchtigen. Die Sensoren sind in der Lage, mehrere Schweißpunkte simultan zu vermessen, was die Zykluszeiten für die Qualitätskontrolle erheblich reduziert. Durch die sofortige Erkennung von Maßabweichungen oder fehlerhaften Verbindungen können Anlagensteuerungen unmittelbar reagieren, wodurch der Aufwand für nachträgliche Nacharbeiten minimiert und die Ausschussquote messbar gesenkt wird. Diese kontinuierliche Inline-Geometrieprüfung leistet einen direkten Beitrag zur Prozesssicherheit und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität in der automatisierten Fügetechnik.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und einen Wettbewerbsvergleich, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind
Im Markt für die automatisierte Schweißpunktinspektion konkurrieren optische 3D-Systeme auf Basis der Streifenprojektion mit laserbasierten Profilschnittsensoren und traditionellen ultraschallbasierten Prüfverfahren. Hersteller wie Keyence, Cognex oder LMI Technologies bieten ebenfalls 3D-Vision-Lösungen für den Automobilsektor an. Der technische Vorteil von Snapshotsensoren gegenüber Laser-Linien-Scannern liegt in der Fähigkeit, eine vollständige dreidimensionale Fläche in einem einzigen Belichtungszyklus zu erfassen, anstatt das Bauteil kontinuierlich abzufahren. Dies minimiert Bewegungsartefakte, die bei unruhigen Handhabungssystemen oder Vibrationen am Roboterarm entstehen können. Während 2D-Kamerasysteme Schwierigkeiten bei reflexiven Metalloberflächen oder variierenden Beleuchtungsverhältnissen aufweisen, bietet die Streifenprojektionstechnologie eine höhere Tiefenauflösung, die für die exakte Vermessung von minimalen Einbrandkerben oder Asymmetrien in der Schweißlinse erforderlich ist.
Herausgegeben von Maria Brueva, Redakteurin von Induportals – bearbeitet durch KI.
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