Infineon stellt PSOC Control C3 MCUs für Leistungsanwendungen vor
Die neuen Mikrocontroller kombinieren fortschrittliche Echtzeitsteuerung mit Post-Quantum-Kryptographie für sichere Industrieprodukte.
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Infineon Technologies hat die PSOC™ Control C3 Performance Line eingeführt, eine neue Familie von Mikrocontrollern (MCUs), die für die Echtzeitsteuerung in anspruchsvollen Energieumwandlungs- und Motorantriebsanwendungen entwickelt wurde. Basierend auf der Arm® Cortex®-M33-Mehrkernarchitektur mit Taktraten von bis zu 180 MHz liefern die MCUs hohe Regelschleifenfrequenzen und Präzision. Die Bausteine wurden gezielt konzipiert, um die Systemeffizienz in Netzteilen von KI-Servern (PSUs), Solarwechselrichtern, Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EV) und High-End-Industriemotorsteuerungen zu optimieren.
Zukunftsfähige Cybersecurity durch Post-Quantum-Kryptographie
Um die industrielle Cybersicherheit zukunftssicher zu gestalten, erfüllt die PSOC Control C3 Performance Line die Anforderungen der Post-Quantum-Kryptographie (PQC) zum Schutz der Firmware, wie sie in der Commercial National Security Algorithm (CNSA) Suite 2.0 gefordert werden. Zudem unterstützen die Mikrocontroller die Aktivierung der Platform Security Architecture (PSA) Level 3. Diese doppelte Standardkonformität bietet eine robuste Firmware-Verifizierung (einschließlich SHA-512- und LMS-Algorithmen) für Secure Boot, sichere Over-the-Air-Updates (OTA) und verschlüsselte Schlüsselspeicher. Die Architektur integriert schnelle analoge und digitale Peripheriegeräte mit Null Wartezyklen, wodurch Systeme mit Wide-Bandgap-Schaltern (WBG) mit minimaler Latenz auf Echtzeitereignisse reagieren können.

Die Infineon PSOC™ Control C3 Performance Line ermöglicht präzise und effiziente Echtzeitsteuerung sowie Post-Quanten Unterstützung für moderne Leistungswandlungs- und Motorsteuerungsanwendungen.
Zusätzlicher Kontext: Technologischer Hintergrund und Marktdynamik
Dieser Abschnitt liefert technologische und marktrelevante Hintergründe, die in der ursprünglichen Mitteilung nicht detailliert ausgeführt sind.
Der Übergang zu Wide-Bandgap-Halbleitern (WBG) wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) hat die Leistungselektronik revolutioniert, da sie deutlich höhere Schaltfrequenzen und Leistungsdichten ermöglichen. Um die Effizienz dieser schnell schaltenden Bauteile zu maximieren, sind jedoch digitale Regelschleifen erforderlich, die extrem geringe Latenzen und eine hochauflösende Pulsweitenmodulation (PWM) bieten. Analoge Regler werden zunehmend durch Hochleistungs-MCUs wie die PSOC Control C3 ersetzt, die dedizierte Mathe-Koprozessoren und High-Speed-Analog-Digital-Umsetzer (ADCs) nutzen, um komplexe Algorithmen in Echtzeit auszuführen.
Gleichzeitig stehen industrielle Steuerungssysteme vor einer drohenden Cybersecurity-Gefahr durch Quantencomputer. Herkömmliche Public-Key-Kryptoalgorithmen, die derzeit zur Authentifizierung von Firmware-Updates verwendet werden, könnten von Quantencomputer geknackt werden. Da Industrieinfrastrukturen wie EV-Ladegeräte, Smart Grids und Motorantriebe oft ein Jahrzehnt oder länger im Einsatz sind, müssen Hersteller jetzt Post-Quantum-Kryptographie (PQC) einführen, um sich gegen sogenannte „Harvest now, decrypt later“-Angriffe zu verteidigen. Durch die Integration hardwarebeschleunigter PQC-Algorithmen und eines Hardware Root of Trust direkt im MCU-Silizium können Hersteller sicherstellen, dass ihre kritische Leistungsinfrastruktur über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicher bleibt.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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