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JUMO präsentiert Wasserstoff-Messtechnik auf der World Expo 2026
Intelligente Sensorik- und Automatisierungslösungen steigern Effizienz und Sicherheit entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Hamburg.
www.jumo.de

Auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg stellt JUMO seine umfassende Systemkompetenz für die globale Wasserstoffwirtschaft vor. Anstatt lediglich Einzelkomponenten anzubieten, fokussiert sich das Unternehmen auf die intelligente Verknüpfung von Sensorik, Automatisierung, Auswertung und Engineering. Dieser ganzheitliche Ansatz reduziert die Schnittstellenkomplexität für Anlagenbetreiber, verkürzt Projektlaufzeiten und verbessert die Skalierbarkeit künftiger Infrastrukturen. Die präzise Überwachung von Temperatur, Druck, Feuchte und Durchfluss ist dabei entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb – von der Reinstwasseraufbereitung über die Elektrolyse bis hin zur Nutzung in Brennstoffzellen.
Zertifizierte Sicherheit für Wasserstoffanwendungen
Da Wasserstoffanlagen höchste Anforderungen an den Explosionsschutz und die Anlagensicherheit stellen, präsentiert JUMO ein breites Portfolio an Druck- und Temperatursensoren, die erfolgreich nach CSA ANSI HGV 3.1 für Wasserstoff-Betankungssysteme geprüft wurden. In Kombination mit den SIL- und PL-zertifizierten Lösungen der Marke JUMO Safety Performance, wie dem multifunktionalen Sicherheitsbegrenzer JUMO safetyM TA, entsteht ein durchgängiges Sicherheitskonzept. Zu den weiteren Messehighlights zählen der neue JUMO TAROS H48 Ex, der Feuchte- und Temperatursensor hydroTRANS H50 für anspruchsvolle Industrieumgebungen sowie der leistungsstarke Thyristorsteller TYA HL303.
Energiemanagement für energieintensive Prozesse
Elektrolyse, Kompression und Kühlung von Wasserstoff sind extrem energieintensive Prozesse, die eine präzise Erfassung der Energieflüsse erfordern. Um Netzbelastungen zu reduzieren und Betriebskosten zu senken, bietet JUMO ISO-50001-konforme Energiemanagementsysteme an, die individuell auf große Wasserstoffprojekte zugeschnitten werden können. Laut Rainer Moritz, Branchenmanager Erneuerbare Energien bei JUMO, hängt der Markterfolg von Wasserstoff nicht nur von seiner Verfügbarkeit ab, sondern maßgeblich vom perfekten Zusammenspiel zuverlässiger Messdaten und sicherer Automatisierungstechnik.
Zusätzlicher Kontext: Wasserstoffversprödung und Elektrolyse-Stromregelung
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.
In der Wasserstoffwirtschaft, insbesondere bei der Kompression und Betankung mit Drücken von bis zu 700 bar, stellen die extrem kleinen H₂-Moleküle eine enorme werkstofftechnische Herausforderung dar. Sie können in herkömmliche metallische Sensormembranen diffundieren und zur gefürchteten Wasserstoffversprödung führen, was den mechanischen Totalausfall des Sensors zur Folge hätte. Speziell nach CSA ANSI HGV 3.1 zertifizierte Drucksensoren verwenden daher hochlegierte, austenitische Edelstähle (wie 316L) oder spezielle Goldbeschichtungen, um diese Permeation auf mikroskopischer Ebene zu blockieren. Darüber hinaus sind elektronische Hochleistungs-Thyristorsteller bei der PEM- und Alkali-Elektrolyse unverzichtbar. Sie regeln die massiven Gleichströme, die für die elektrolytische Wasserspaltung benötigt werden, stufenlos und völlig verschleißfrei. Dies maximiert nicht nur den elektrischen Wirkungsgrad des Elektrolyseurs (Stack), sondern reduziert auch harmonische Oberschwingungen, die das lokale Stromnetz destabilisieren könnten.
Bearbeitet von einem Industrie-Journalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
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