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Siemens treibt KI-gesteuerte Industrie mit Innovationen und Partnerschaften voran

Siemens fördert das KI-gestützte industrielle Wachstum auf der Hannover Messe und präsentiert Innovationen in Automatisierung, digitalen Zwillingen und Partnerschaften mit Audi, Accenture, NVIDIA, Microsoft und AWS.

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Siemens treibt KI-gesteuerte Industrie mit Innovationen und Partnerschaften voran

Siemens stellt auf der Hannover Messe 2025 neue Entwicklungen in den Bereichen industrielle KI, softwaredefinierte Automatisierung und digitale Zwillinge vor. Diese Innovationen beschleunigen in Kombination mit einem starken Partner-Ökosystem die digitale Transformation und fördern branchenübergreifend mehr Nachhaltigkeit auf dem Weg in eine KI-gestützte Zukunft. Mit der Transformation zur ONE Tech Company richtet Siemens sein Portfolio, seine Investitionen und die Organisation darauf aus, Innovationen zu skalieren und Software, Automatisierung und KI zusammenzuführen. Damit unterstreicht Siemens seine Rolle als einer der Innovationsführer in der Industrie. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden weltweit dabei, wettbewerbsfähiger, resilienter und nachhaltiger zu werden.

„Die Hannover Messe findet in bewegten Zeiten statt. Die Industrie steht vor gewaltigen Herausforderungen im Hinblick auf Technologien und Märkte. Siemens ist einzigartig positioniert, um sie bei der Transformation zu unterstützen. Als Vorreiter bei industrieller KI, komplexen digitalen Zwillingen und softwaredefinierter Automatisierung bieten wir die Technologien, die unsere Kunden brauchen, um resilienter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger zu werden“, sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

In seiner Eröffnungsrede auf der Hannover Messe betonte Busch die Notwendigkeit eines neuen Betriebssystems für Deutschland: weniger Bürokratie, mehr und schnellere Innovationen. Das Land habe eine einmalige Chance, sein Wachstum komplett neu zu erfinden. Der größte technologische Hebel sei die industrielle künstliche Intelligenz. Er sieht eine große Chance für die deutsche Industrie: „Wir verfügen über Fachwissen – wir verstehen unsere Branchen. Und wir haben die Daten. Zusammen mit der künstlichen Intelligenz ist das eine erfolgreiche Kombination.“

Zur Verdeutlichung stellt Siemens auf der Hannover Messe wichtige Innovationen vor: das Industrial Foundation Model (IFM) und die virtuelle speicherprogrammierbare Steuerung (vPLC), wie sie von Audi eingesetzt wird.

Industrielle KI auf dem Vormarsch: Siemens beschleunigt Entwicklung des ersten Industrial Foundation Model (IFM) in Zusammenarbeit mit Microsoft
Siemens erzielt große Fortschritte im Bereich industrielle KI und entwickelt in Zusammenarbeit mit Microsoft auf der Azure-Plattform ein Industrial Foundation Model (IFM), das auf branchenspezifischen Daten basiert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine neu zu gestalten und Produktivität, Effizienz und Qualität entlang der Wertschöpfungskette zu steigern. Das IFM verarbeitet und kontextualisiert 3D-Modelle, 2D-Zeichnungen sowie industrielle Daten und technische Spezifikationen. Es soll datenbasierte Empfehlungen liefern und wird nicht nur die Einführung von KI-Lösungen in der Industrie erheblich beschleunigen, sondern auch den Fachkräftemangel verringern und die operative Exzellenz steigern.

Software-definierte Automatisierung in der Fertigung: Siemens und Audi leiten Ära der virtuellen Fertigung mit KI und IT-gestützter Automatisierung ein
Audi und Siemens haben gemeinsam einen Meilenstein in der Fertigungstechnologie erreicht. Erstmals steuern virtuelle speicherprogrammierbare Steuerungen (vPLC) – das Gehirn einer Fabrik – die Produktion im Audi Werk Böllinger Höfe. Anstelle von hardwarebasierten Steuerungen im Umfeld von Maschinen oder Robotern laufen virtuelle Steuerungen in einem kilometerweit entfernten Rechenzentrum. Siemens ist das erste Unternehmen weltweit, das vom TÜV ein Sicherheitszertifikat für eine vPLC erhalten hat – ein überzeugender Beleg für die Technologieführerschaft bei der Verbindung von realer und digitaler Welt. Dieser Paradigmenwechsel erschließt Audi entscheidende Vorteile wie mehr Flexibilität, höhere Geschwindigkeit und den Einstieg in die KI-gestützte Produktion.

Siemens demonstriert die Stärke seines leistungsfähigen Partnernetzwerks
Siemens Xcelerator, die digitale Businessplattform und das Rückgrat des ONE Tech Company-Programms, ermöglicht es, Spitzentechnologien von Partnern nahtlos in industrielle Ökosysteme zu integrieren. Siemens kann sowohl auf interne Fähigkeiten als auch auf starke, ergebnisorientierte Ökosysteme zurückgreifen. Das ist der Schlüssel, um neue Technologien weltweit zu skalieren und die nächste Stufe der industriellen Transformation voranzutreiben.

Siemens und Accenture haben die Gründung der Accenture Siemens Business Group bekannt gegeben, die weltweit 7.000 Mitarbeiter umfassen wird. Gemeinsam werden die Unternehmen Lösungen entwickeln und vermarkten, die die Technologien aus dem Siemens Xcelerator-Portfolio für industrielle KI, Software und Automatisierungstechnik mit den Daten- und KI-Fähigkeiten von Accenture kombinieren. Ziel ist es, die digitale Transformation für Kunden aus allen Branchen zu beschleunigen – mit besonderem Fokus auf wachstumsstarke Regionen.

Siemens zeigt, wie das Unternehmen durch seine Partnerschaft mit NVIDIA das industrielle Metaverse zum Leben erweckt. Dabei wird das industrielle Software- und Automatisierungsportfolio von Siemens mit der KI- und Accelerated-Computing-Technologie von NVIDIA kombiniert, um Effizienz und Produktivität in allen Branchen zu steigern. Auf der Hannover Messe stellt Siemens den Teamcenter Digital Reality Viewer vor, die erste Integration zwischen Siemens Xcelerator und NVIDIA Omniverse Technologien. Diese Integration erweitert die Visualisierungs- und Simulationsmöglichkeiten und ermöglicht die Erstellung immersiver, fotorealistischer digitaler Zwillinge, die den Anwendern wichtige Einblicke in Konstruktions- und Betriebsabläufe geben. Siemens zeigt auch, wie Anwender von Simcenter STAR-CCM+ mit Hilfe von NVIDIA Accelerated Computing und NVIDIA CUDA-X™ Libraries mehr Simulationen durchführen können, ohne Kompromisse bei der Genauigkeit einzugehen. In ähnlicher Weise nutzt Siemens NVIDIA AI, um Industrial Co-Pilot für den Betrieb zu verbessern und Ausfallzeiten durch Echtzeit-Videoanalyse zu reduzieren.

Siemens und Microsoft intensivieren ihre Partnerschaft zur Optimierung industrieller Abläufe. Dazu verbinden sie Fabriken mit der Cloud, indem sie das Echtzeit-Datenerfassungstool Industrial Edge von Siemens nahtlos in die Cloud-Plattform von Microsoft Azure integrieren. Diese nahtlose Anbindung ermöglicht es Herstellern, Echtzeitdaten zu erfassen und sie in der Cloud zu analysieren. KI und digitale Zwillinge helfen, notwendig werdende Wartungsarbeiten vorherzusagen, die Qualität zu verbessern und die Effizienz zu steigern.

Siemens und AWS haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, um intelligente und nachhaltige Infrastrukturen voranzutreiben. Auf der Hannover Messe präsentieren sie, wie die Implementierung von Siemens’ digitaler Gebäudeplattform Building X in Kombination mit den Cloud-Services und KI-Funktionen von AWS, darunter Amazon Nova und Amazon Bedrock, die Effizienz steigert, Kosten senkt und Prozesse automatisiert – und so durch Echtzeit-Einblicke in Verbrauchs- und Emissionsdaten Energieeinsparungen ermöglicht.

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