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Robuste Sicherheitssensorik für anspruchsvolle Industrieumgebungen
Pilz entwickelt mit der PSEN-Serie widerstandsfähige Sicherheitssensoren für zuverlässige Detektion und hohe Anlagenverfügbarkeit unter extremen Betriebsbedingungen.
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Industrielle Automatisierungssysteme sind zunehmend wechselnden und belastenden Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Sicherheitssensoren müssen daher nicht nur präzise erfassen, sondern auch dauerhaft stabil arbeiten. Die PSEN-Sensorik von Pilz adressiert diese Anforderungen mit robust ausgelegten Komponenten für Anwendungen in Bereichen wie Metall- und Holzbearbeitung, Verpackungsindustrie und Schwerindustrie.
Anforderungen an Sicherheitssensorik in rauen Umgebungen
Staub, Vibrationen, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Reinigungsprozesse stellen hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit sicherheitsgerichteter Komponenten. In solchen Umgebungen beeinflussen Ausfälle oder Fehlmessungen direkt die Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit.
Die PSEN-Sensorik ist auf diese Bedingungen ausgelegt und kombiniert hohe Schutzarten mit mechanischer Robustheit. Widerstandsfähigkeit gegenüber Schock- und Vibrationsbelastungen sowie eine langlebige Konstruktion tragen dazu bei, Stillstandszeiten zu reduzieren und stabile Betriebsbedingungen zu gewährleisten.
Technologieportfolio für unterschiedliche Anwendungen
Das Portfolio umfasst verschiedene Sensortechnologien, die jeweils für spezifische Einsatzbedingungen optimiert sind. Dazu zählen Sicherheits-Lichtgitter, sichere Radarsysteme und Sicherheitszuhaltungen, die unterschiedliche physikalische Prinzipien zur Gefahrenabsicherung nutzen.
Die Sicherheitslichtgitter PSENopt II bieten eine berührungslose Absicherung von Gefahrenbereichen und sind für flexible Installationen ausgelegt. Sie arbeiten ohne Totzonen und sind schockresistent bis 50 g. Zudem decken sie einen erweiterten Temperaturbereich von −25 °C bis +60 °C ab, was ihren Einsatz in unterschiedlichen industriellen Umgebungen ermöglicht.
Radartechnologie für komplexe Umgebungsbedingungen
Mit PSENradar setzt Pilz auf eine Sensortechnologie, die unabhängig von optischen Einflüssen arbeitet. Das System ist unempfindlich gegenüber Staub, Spänen, Lichtverhältnissen oder Funkenflug und eignet sich daher besonders für Anwendungen in der Holz- und Metallbearbeitung sowie im Außenbereich.
Durch die Nutzung von Radarwellen kann die Detektion auch unter Bedingungen erfolgen, in denen optische Systeme an ihre Grenzen stoßen. Dies erhöht die Prozessstabilität in Umgebungen mit hoher Partikelbelastung oder wechselnden Lichtverhältnissen.
Mechanische Absicherung und Hygieneanforderungen
Die Sicherheitszuhaltung PSENslock 2 kombiniert mechanische Verriegelung mit Sicherheitsüberwachung und erreicht die Schutzart IP67. Dadurch ist sie gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt und kann in anspruchsvollen Industrieumgebungen eingesetzt werden.
Für Anwendungen mit erhöhten Hygieneanforderungen, etwa in der Verpackungsindustrie, stehen Varianten mit Edelstahl-Komponenten zur Verfügung. Das konstruktive Design verhindert die Ablagerung von Schmutz und erleichtert Reinigungsprozesse, wodurch sich die Sensorik auch für hygienekritische Produktionsbereiche eignet.
Beitrag zur Anlagenverfügbarkeit
Die Kombination aus robuster Bauweise, angepassten Sensortechnologien und erweiterten Betriebsparametern unterstützt eine hohe Verfügbarkeit automatisierter Anlagen. Insbesondere in der Intralogistik und Fertigung, wo kontinuierliche Prozesse entscheidend sind, leisten widerstandsfähige Sicherheitssensoren einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung ungeplanter Stillstände.
Die PSEN-Sensorik zeigt damit, wie sich funktionale Sicherheit und industrielle Robustheit in modernen Automatisierungssystemen miteinander verbinden lassen.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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