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Phoenix Contact zeigt integrierte Energieinfrastruktur
Präsentationen umfassen Gleichstromnetz-, Energiespeicher- und EV-Ladetechnologien für sektorgekoppelte Energiesysteme.
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Energieversorger, Industriebetreiber und Infrastrukturunternehmen integrieren zunehmend Energiespeicher, Gleichstromverteilung und Elektromobilität in einheitliche Energiemanagementstrategien. In diesem Zusammenhang wird Phoenix Contact auf der The smarter E Europe 2026, die vom 23. bis 25. Juni in München stattfindet, Technologien für sektorenübergreifende Energiesysteme präsentieren.
Gleichstromnetze zur Reduzierung von Umwandlungsverlusten
Ein zentraler Schwerpunkt der Messepräsentation wird die Gleichstromnetztechnologie sein, die zunehmend zur Verbesserung der Energieeffizienz in industriellen und erneuerbaren Energieanwendungen eingesetzt wird. Gleichstromnetze reduzieren Umwandlungsverluste, indem erneuerbare Energiequellen, Speichersysteme und elektrische Verbraucher innerhalb einer direkter verbundenen Energiearchitektur betrieben werden können.
Phoenix Contact plant die Präsentation von Produkten für lichtbogenfreie Schalt- und Trennvorgänge in Gleichstromnetzen, einschließlich Schaltvorgängen unter Lastbedingungen. Solche Technologien sind für industrielle Energieinfrastrukturen relevant, in denen sichere Gleichstromschaltungen für einen stabilen Betrieb und Wartungsprozesse erforderlich sind.
Gleichstrombasierte Energiearchitekturen gewinnen in integrierten Energiesystemen an Bedeutung, da sie eine effizientere Kopplung von erneuerbarer Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauchseinrichtungen ermöglichen können.
Energiespeichersysteme für Netzstabilität
Battery Energy Storage Systems (BESS) werden ebenfalls Teil des Messeportfolios des Unternehmens sein. In erneuerbaren Energieumgebungen werden BESS-Anlagen häufig eingesetzt, um Schwankungen bei der Solar- und Windenergieerzeugung auszugleichen, Stromnetze zu stabilisieren und die Energieverfügbarkeit in Spitzenlastzeiten zu verbessern.
Das Portfolio von Phoenix Contact für BESS-Anwendungen umfasst Verbindungstechnik und Leistungselektronik zur Unterstützung eines zuverlässigen Systembetriebs innerhalb größerer Energieinfrastrukturnetze.
Darüber hinaus werden auf der Messe Technologien im Zusammenhang mit § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vorgestellt, der die netzorientierte Steuerung elektrischer Verbrauchseinrichtungen als Teil umfassender Smart-Grid-Integrationsstrategien behandelt.
Ladeinfrastruktur als Teil des Energiesystems
Die auf der Messe präsentierten Elektromobilitätstechnologien umfassen Komponenten für Ladeinfrastruktur, Energiemanagementsysteme sowie Ladestecker für Megawatt-Ladeanwendungen.
Am Stand 110 in Halle B5 plant Phoenix Contact außerdem die Vorstellung einer CCS-Ladedose mit integrierter Steuerungstechnologie. Die Integration von Steuerungsfunktionen direkt in die Ladehardware kann Kommunikations- und Energiemanagementprozesse innerhalb der EV-Ladeinfrastruktur vereinfachen.
Die Messestrategie des Unternehmens spiegelt den allgemeinen Wandel hin zu sektorgekoppelten Energiesystemen wider, bei denen Stromerzeugung, Energiespeicherung, industrielle Energienutzung und Verkehrsinfrastruktur zunehmend als miteinander verbundene Bestandteile eines gemeinsamen Energieökosystems verwaltet werden.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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