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Hochtemperatur-Thermoelemente reduzieren Ausfallzeiten in Stahlwerken
Die Hochtemperatur-Thermoelemente TC80 von WIKA sind seit nahezu fünf Jahren in einem chinesischen Stahlwerk ohne gemeldete Ausfälle im Einsatz.
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Die Hochtemperatur-Thermoelemente TC80 von WIKA werden seit fast fünf Jahren in kritischen Temperaturüberwachungsanwendungen bei einem großen chinesischen Stahlhersteller eingesetzt und unterstützen den kontinuierlichen Hochofenbetrieb bei Temperaturen von bis zu 1.500 °C. Der Einsatz adressiert anhaltende Herausforderungen in der Stahlproduktion, bei denen die Zuverlässigkeit von Sensoren direkte Auswirkungen auf Produktionskontinuität, Wartungskosten und Betriebssicherheit hat.
Temperaturmessung unter extremen Bedingungen bleibt entscheidend für die Effizienz von Hochöfen
In der Stahlproduktion liefern Winderhitzer kontinuierlich erhitzte Luft an Hochöfen und benötigen eine stabile Temperaturregelung, um die Betriebseffizienz aufrechtzuerhalten. Die Temperaturüberwachung an der Kuppel und in der Heißwind-Hauptleitung ist besonders anspruchsvoll, da diese Bereiche dauerhaft bei Temperaturen zwischen 1.200 °C und 1.500 °C betrieben werden.
Der häufige Austausch von Thermoelementen in solchen Umgebungen erfordert oft Unterbrechungen der Heißluftzufuhr, was Produktionsverluste verursacht und Wartungspersonal erhöhten Sicherheitsrisiken aussetzt. Der Bedarf an zuverlässigen Hochtemperatur-Messsystemen gewinnt daher zunehmend an Bedeutung, um ungeplante Ausfallzeiten in der Stahlproduktion zu reduzieren.
TC80-Thermoelemente für langfristigen Betrieb in Hochtemperaturumgebungen entwickelt
Um diesen Betriebsbedingungen gerecht zu werden, implementierte WIKA das Hochtemperatur-Thermoelement TC80 als spezielle Messlösung für Hochofenanwendungen des Stahlherstellers.
Installiert an der Kuppel des Winderhitzers und in der Heißwind-Hauptleitung überwacht das TC80 kontinuierlich Temperaturschwankungen unter anhaltender thermischer Belastung. Laut WIKA tragen mehrere Konstruktionsmerkmale zur Leistungsfähigkeit in extremen Industrieumgebungen bei:
Das Thermoelement verfügt über ein Schutzrohr aus hochdichtem Siliziumkarbid (SiC), das für thermische Stabilität, Beständigkeit gegen Temperaturschocks und Schutz vor mechanischer Erosion ausgelegt ist. Das Material bewahrt seine strukturelle Integrität bei Temperaturen bis zu 1.600 °C und reduziert Verformungen durch thermische Belastung.
Der Durchmesser des Sensordrahts wird gemäß Industriestandards auf 0,5 mm kontrolliert, wodurch ein Gleichgewicht zwischen Messempfindlichkeit und mechanischer Haltbarkeit geschaffen wird, um Ausfallrisiken zu verringern.
Das Gerät ist für Temperaturen bis zu 1.600 °C ausgelegt und kann in Hochofenumgebungen ohne zusätzliche Schutzsysteme eingesetzt werden.
Langfristige Zuverlässigkeit reduziert Wartung und Betriebsunterbrechungen
Laut dem Anlagenmanagementteam des Stahlherstellers arbeiten die installierten TC80-Thermoelemente seit nahezu fünf Jahren ohne gemeldete Ausfälle, wodurch der Bedarf an wiederkehrenden Austauschvorgängen herkömmlicher Thermoelemente reduziert wurde.
Die verlängerte Lebensdauer in Hochtemperaturanwendungen kann den Verbrauch von Ersatzteilen senken, den Wartungsaufwand reduzieren und geplante Stillstände minimieren.
Die gemeldete Eliminierung thermoelementbedingter Unterbrechungen der Heißluftzufuhr hat zudem zu einem unterbrechungsfreien Hochofenbetrieb beigetragen und Produktivitätsverluste durch unerwartete Ausfallzeiten vermieden.
Weniger Wartungseingriffe in Hochtemperaturumgebungen reduzieren außerdem die Exposition des Personals gegenüber gefährlichen Arbeitsbedingungen.
Hochtemperaturmessung unterstützt umfassendere Optimierung industrieller Prozesse
Zuverlässige Temperaturmessung bleibt ein zentraler Faktor in Prozessindustrien wie der Stahlproduktion, wo Abweichungen bei der Temperaturregelung Energieeffizienz, Anlagenlebensdauer und Produktionsstabilität beeinflussen können.
Durch die Verlängerung der Betriebsdauer bei dauerhaft hohen Temperaturen von über 1.200 °C können Hochtemperatur-Thermoelemente umfassendere Industrieziele im Bereich Wartungsoptimierung und Produktionskontinuität unterstützen.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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