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Infineon eröffnet weltweit größte Fabrik für Leistungshalbleiter in Dresden

Neue Smart Power Fab verdoppelt die Produktionskapazität für Leistungshalbleiter und Analogtechnologien für Anwendungen in den Bereichen KI, Automobil und Energie.

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Infineon eröffnet weltweit größte Fabrik für Leistungshalbleiter in Dresden

Die Infineon Technologies AG hat ihre neue Hochkapazitätsfertigung für intelligente Leistungshalbleiter sowie Analog- und Mixed-Signal-Technologien eröffnet. Mit dieser operativen Expansion richtet sich das Unternehmen an die Automobil-, Energie- und Industriebranche und stellt wesentliche Hardwarekomponenten für die globale Halbleiterinfrastruktur bereit.

Hochkapazitätsfertigung von Leistungshalbleitern
Infineon eröffnete die neue Fertigungsstätte in Dresden am 2. Juli 2026 mehrere Monate früher als geplant. Mit einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro stellt das Projekt die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte dar.

Die neue Fabrik verdoppelt die Produktionskapazität des Standorts Dresden und etabliert die weltweit größte Produktionsstätte für intelligente Leistungshalbleiter sowie Analog- und Mixed-Signal-Technologien.

Der Kapazitätsausbau adressiert die Anforderungen der Lieferketten kritischer Industrien und liefert Komponenten für KI-Rechenzentren, softwaredefinierte Fahrzeuge und die Erzeugung erneuerbarer Energien.

Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies, erklärte, dass die neue Fabrik Kapazitäten für Anwendungen von der Energieversorgung von Rechenzentren bis hin zu automobilen Systemen schaffe.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Dr. Karsten Wildberger betonten, dass Leistungshalbleiter die zentrale Hardware für Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen und die Energieinfrastruktur leistungsfähiger Rechennetzwerke darstellen.

Digitalisierung und Integration virtueller Fertigung
Die neue Fertigungsstätte setzt umfassende Digitalisierungsstrategien ein, um die Produktionsgeschwindigkeit entsprechend der Marktnachfrage um bis zu das Doppelte zu steigern.

Die Architektur des Gebäudes und die Anordnung der Maschinen wurden bereits vor Baubeginn mithilfe eines digitalen Zwillings optimiert. Darüber hinaus unterstützen KI-Algorithmen die Freigabe von Systemen und Prozessen auf der Fertigungsebene.

Die betriebliche Effizienz wird zusätzlich durch eine Netzwerkverbindung mit dem Infineon-Werk in Villach, Österreich, gesteigert, das gemeinsam mit dem Dresdner Standort als eine virtuelle Fertigungseinheit fungiert.

Diese Integration ermöglicht eine schnelle Qualifizierung von Fertigungsprozessen und Produkten.

In konkreten Anwendungsfällen fungieren die Halbleiterkomponenten als intelligente Schalter, die elektrische Lasten regeln und gleichzeitig den Stromfluss überwachen. Das Zusammenspiel von Leistungshalbleitern mit Analog- und Mixed-Signal-Komponenten ermöglicht hochenergieeffiziente Systemlösungen für das automobile Datenökosystem und industrielle Stromnetze.

Regionale Lieferkette und operative Nachhaltigkeit
Die Errichtung der neuen Fabrik stärkt den regionalen Mikroelektronikstandort, der derzeit mehr als 80.000 Beschäftigte umfasst.

Durch die Erweiterung entstehen direkt 1.000 neue Arbeitsplätze im Reinraumbereich. Statistische Modelle zeigen, dass jeder direkte Reinraumarbeitsplatz sechs zusätzliche Arbeitsplätze in angrenzenden Bereichen der Lieferkette schafft.

Im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck arbeitet die Fertigungsanlage vollständig ohne die Verbrennung von Erdgas.

Der industrielle Wasserverbrauch wird durch kontinuierliche Aufbereitung und geschlossene Kreislaufsysteme reduziert, die 90 Prozent des verwendeten Wassers wieder in den Produktionskreislauf zurückführen.

Wärmerückgewinnungssysteme ermöglichen es der Fabrik zudem, bis zu 45 Prozent der insgesamt während der Produktion verbrauchten elektrischen Energie zurückzugewinnen.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.

Die regionale Konzentration der Halbleiterfertigung in Dresden umfasst vergleichbare 300-Millimeter-Produktionsstätten, darunter die 2021 eröffnete Waferfabrik von Bosch.

Während die Bosch-Fabrik mit einer Investition von einer Milliarde Euro vor allem auf Automobil-ICs und Leistungshalbleiter bis hinunter zu Strukturgrößen von 65 Nanometern ausgerichtet ist, erhöht die fünf Milliarden Euro schwere Erweiterung von Infineon das Gesamtvolumen der 300-Millimeter-Leistungshalbleiterproduktion innerhalb des regionalen Clusters erheblich.

Beide Standorte nutzen hochautomatisierte Fertigungsprozesse, die Planung mittels digitaler Zwillinge sowie künstliche Intelligenz zur Prozesssteuerung.

Die Infineon-Fabrik konzentriert sich jedoch speziell auf die Integration von Leistungskomponenten mit Analog- und Mixed-Signal-Technologien, um die hohen Leistungsdichten von Server-Rechenzentren und Hochvolt-Antriebssträngen von Elektrofahrzeugen zu bewältigen. Damit unterscheidet sich ihr Produktschwerpunkt deutlich von herkömmlichen Automobil-Mikrocontrollern.

Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Redakteurin bei Induportals, mit Unterstützung von KI.

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