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Upgrade von Servoantrieben für die Stahlverarbeitungs-Automatisierung
MEP integriert fortschrittliche KEBA-Antriebsplattformen zur Bewältigung größerer Materialdurchmesser und Steigerung des kontinuierlichen Produktionsausstoßes.
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M.E.P. (Macchine Elettroniche Piegatrici) fertigt Maschinen zum Biegen, Verarbeiten und Schweißen von Bewehrungsstahl. Die technischen Anforderungen an diese Maschinen haben sich durch Veränderungen beim Coil-Material gewandelt. Die Konstruktionen müssen nun Bewehrungsstahl mit Durchmessern von bis zu 26 Millimetern verarbeiten können – eine signifikante Steigerung gegenüber dem bisherigen Standard von 16 Millimetern. Zudem haben die Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Edelstahl und die industrielle Anforderung, zwei Drähte gleichzeitig zu verarbeiten, die mechanischen und elektrischen Spezifikationen der Anlagen grundlegend verändert.
Upgrade der Servoantrieb-Kapazitäten
Um die erhöhte mechanische Belastung und die Anforderungen an den Ausstoß zu bewältigen, benötigte die Entwicklungsabteilung leistungsfähigere Servoachsen. Der Nennstrombedarf stieg von maximal 100 Ampere auf 150 Ampere. Nach dem Auslauf einer zuvor verwendeten Komponente entschied sich MEP für die KEBA D3-Antriebsplattform, um diese höheren Leistungsspezifikationen zu erfüllen. Die Lösung wurde aufgrund ihrer offenen Architektur gewählt, die es den Antrieben ermöglicht, nahtlos über mehrere industrielle Automatisierungsschnittstellen zu kommunizieren, darunter CANopen, EtherCAT und PROFINET.
Protokollintegration und Implementierung
Eine spezifische Herausforderung bei der Realisierung einer Bewehrungsnetz-Produktionsanlage in Argentinien war die Anforderung nach dem PROFINET-Protokoll. In Zusammenarbeit mit dem technischen Partner Centro Automazioni implementierte MEP das KEBA D3-System. Die Integration nutzte das IRT-PROFINET-Protokoll, das es den D3-Antrieben ermöglicht, direkt mit der SIEMENS-Automatisierungsanwendung der Anlage zu kommunizieren, um einen stabilen Hochleistungsbetrieb zu gewährleisten.
Energieeffizienz und Systemoptimierung
MEP evaluiert die Antriebsplattform derzeit für eine neue Rotoren-Richt- und Biegemaschine, die mit einer EtherCAT-Schnittstelle ausgestattet ist. Bei dieser Anwendung kompensiert die gemeinsam genutzte Zwischenkreis-Lösung (DC-Bus) des Antriebs die kontinuierlich hohe Leistungsaufnahme des Zugsystems, das sowohl Rotoren als auch Rollen umfasst. Diese Leistungsaufnahme wird durch die Energie ausgeglichen, die von der Schneideinheit rückgespeist wird, was den Gesamtstromverbrauch effektiv reduziert und die an einem externen Bremswiderstand verlustige Energie minimiert.
Giles Haysom, Procurement Director bei MEP, hob das Potenzial für eine zukünftige technische Zusammenarbeit hervor: „Bei Schneid- und Biegeanwendungen könnte es durchaus möglich sein, die Zusammenarbeit auch auf die Ebene der Servomotoren auszuweiten.“
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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