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Rexroth und CenterLine optimieren Buckelschweißen auf der EuroBLECH
Die PRC7000-Steuerung und SoftMount-Schweißzange senken den Energieverbrauch und beschleunigen Fügeprozesse für Roboteranwendungen erheblich.
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Auf der EuroBLECH präsentieren Bosch Rexroth und CenterLine eine hocheffiziente Lösung für das Buckelschweißen, die Taktzeiten um bis zu 60 Prozent reduziert. Das System kombiniert die Rexroth-Schweißsteuerung PRC7000 mit der servogesteuerten SoftMount-Schweißzange von CenterLine. Diese Synergie ermöglicht es, die eigentliche Schweißzeit (Prozesszeit) von typischerweise 100 Millisekunden auf nur noch 10 Millisekunden zu verkürzen. Neben der enormen Zeitersparnis profitieren Anwender von einem signifikant geringeren Energieverbrauch, einem reduzierten Kühlbedarf sowie einer längeren Lebensdauer der Elektroden durch die verringerte thermische Belastung. Die Lösung wird am Rexroth-Messestand in Halle 11 (Stand D08) ausgestellt.
Die technologische Basis bildet die PRC7000, deren integrierte Servologik die Ansteuerung der Elektrode stark vereinfacht und über offene IoT-Schnittstellen (OPC UA, MQTT) eine nahtlose Einbindung in übergeordnete MES- oder Cloud-Systeme erlaubt. Die SoftMount-Zange von CenterLine ist speziell für Roboteranwendungen konzipiert und kompensiert durch ihre schwimmende Lagerung mechanische Bauteiltoleranzen. Ein entscheidender Faktor bei der drastischen Zykluszeitreduzierung ist die integrierte QFP-Einheit (Quick Fastener Placement). Sie ermöglicht es, Schweißmuttern parallel zur Roboterbewegung oder während der Leerlaufzeiten zuzuführen, wodurch unproduktive Stillstandszeiten im vollautomatisierten Prozess eliminiert werden.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt bietet technologische und marktspezifische Hintergrundinformationen, die nicht explizit in der ursprünglichen Pressemitteilung erwähnt werden.
Das Buckelschweißen ist in der hochvolumigen Automobil- und Blechfertigung unverzichtbar, um Muttern, Bolzen und Strukturbauteile prozesssicher zu fügen. Da in einer modernen Karosseriefertigung Tausende solcher Verbindungselemente vollautomatisiert verbaut werden, summieren sich selbst Einsparungen im Millisekundenbereich über das Jahr hinweg zu massiven Produktivitätsgewinnen. Die Verlagerung der Materialzuführung in die ohnehin stattfindende Bewegungszeit des Roboters ist ein entscheidender Hebel, um die Gesamtanlageneffektivität (OEE) zu maximieren. Gleichzeitig adressiert die signifikante Senkung der Schweißzeit auf lediglich 10 Millisekunden zwei der größten Kostentreiber im Karosseriebau: Sie minimiert den thermischen Verschleiß der teuren Kupfer-Elektrodenkappen und senkt die Stromspitzenlasten, was einen direkten Beitrag zur CO2-Reduzierung und Netzstabilität leistet.
Editiert von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
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