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Vision Components stellt VC MIPI Blueline auf der Vision 2026 vor

Die kostenoptimierte MIPI-Serie bietet Mainline-Linux-Unterstützung neben der neuen VC EvoCam mit Edge-KI-Verarbeitung.

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Vision Components stellt VC MIPI Blueline auf der Vision 2026 vor

Vision Components wird seine neue Kameraserie VC MIPI Blueline auf der Fachmesse Vision 2026 in Stuttgart vom 7. bis 10. Oktober präsentieren. Die in Deutschland entwickelten und gefertigten Industriekameramodule werden als kostenoptimierte, einsatzbereite Pakete angeboten, die abgestimmte Objektive und Kabel enthalten. Zum Marktstart umfasst die Serie sechs Modelle, die mit Farb-Sensoren von Sony Starvis und Onsemi ausgestattet sind und Auflösungen von 2 bis 12,5 Megapixeln liefern. Die Kameras beinhalten Treiber im Mainline-Linux-Quellcode, was eine Plug-and-Play-Kompatibilität über gängige Prozessorboards hinweg gewährleistet und den Entwicklungsaufwand für die langfristige Treiberpflege eliminiert.

VC EvoCam und integrierte Edge-KI
Auf der Messe wird Vision Components zudem die VC EvoCam präsentieren, eine äußerst kompakte 65 x 40 mm große Smart-Board-Level-Kamera. Dieses All-in-One-System wird von einem MediaTek Genio 510 Edge-KI-Prozessor angetrieben und läuft mit einem angepassten Debian-Linux-Betriebssystem, das gängige Bildverarbeitungsfunktionen nativ unterstützt. Die VC EvoCam kann mit einem integrierten Bildsensor konfiguriert oder mit bis zu zwei kabelgebundenen Remote-Head-Sensoren aus dem VC-MIPI-Portfolio kombiniert werden. Während der Ausstellung feiert das Unternehmen zudem sein 30-jähriges Bestehen und markiert damit drei Jahrzehnte seit der Einführung seiner ersten industrietauglichen Smart-Kamera im Jahr 1996.

Zusätzlicher Kontext: Technologischer Hintergrund und Marktdynamik
Dieser Abschnitt bietet einen technologischen und marktbezogenen Hintergrund, der in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht explizit aufgeführt ist.

Die MIPI Camera Serial Interface 2 (CSI-2) hat sich zu einem dominanten Standard in der Embedded Vision entwickelt und ist aufgrund ihrer hohen Bandbreite und ihres geringen Stromverbrauchs von Unterhaltungselektronikgeräten auf die industrielle Bildverarbeitung übergegangen. Ein großer Engpass bei der Bereitstellung von MIPI-Kameras in Industrieanwendungen war historisch jedoch die Softwareintegration; Ingenieure müssen typischerweise kundenspezifische Treiber für spezifische System-on-Chips (SoCs) schreiben und pflegen. Indem diese Treiber direkt in den Mainline-Linux-Kernel upstream eingepflegt werden, reduziert Vision Components den Software-Entwicklungsaufwand für OEMs drastisch, was eine schnellere Prototypenentwicklung und nahtlose Übergänge zur Serienproduktion in großen Stückzahlen erleichtert. Darüber hinaus spiegelt die Integration von Neural Processing Units (NPUs) – wie dem MediaTek Genio 510 mit 3,2 TOPS – direkt auf der Kamerakatine einen breiteren Branchentrend hin zu „Edge KI“ wider. Die Verarbeitung hochauflösender Bilddaten am Sensorende minimiert die Latenz, reduziert den Bedarf an teurer externer Rechenhardware und optimiert den Gesamtsystem-Stromverbrauch für intelligente Geräte und Robotik.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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