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FARO CREAFORM erweitert CAM2-Plattform um Werkzeuge zur Gussteilprüfung

FARO CREAFORM hat seine Messtechnikplattform CAM2 um Workflows zur Gussteilprüfung und die Kompatibilität mit handgeführten 3D-Scannern erweitert.

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FARO CREAFORM erweitert CAM2-Plattform um Werkzeuge zur Gussteilprüfung

FARO CREAFORM, ein Unternehmen von AMETEK mit Spezialisierung auf 3D-Scannen und mobile Koordinatenmessgeräte (KMG), kündigte dedizierte Funktionserweiterungen zur Gussprüfung für seine CAM2-Softwareplattform an. Entwickelt als workfloworientierte Messumgebung, ermöglicht die Software Qualitätssicherungsteams dimensionelle Prüfungen anhand von 2D-Zeichnungen und 3D-CAD-Modellen, einschließlich vollständiger Form- und Lagetoleranzanalysen (GD&T). Das Update erweitert die bestehende Integration mit mobilen FaroArm-Messarmen und Vantage-Lasertrackern um die native Unterstützung handgeführter 3D-Scan-Hardware von FARO CREAFORM.

Einheitliche Messhardware und Ökosystem-Automatisierung
Die Hardwarekonsolidierung innerhalb der Plattform ermöglicht Qualitätsingenieuren den Einsatz taktiler Tastmessung sowie berührungsloser optischer Scans in einem einheitlichen Ökosystem. Die Plattform unterstützt automatisierte, wiederkehrende Prüfroutinen und standardisierte Berichtsabläufe in Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Schwermaschinenbau, Energie und Präzisionszerspanung.

Die neuen Toolsets zielen speziell auf die Prüfung von Roh- und Halbfertiggussteilen ab. Anwender können Bearbeitungszugaben auf kritischen Oberflächen validieren, bevor Zerspanungsbahnen anlaufen. Die digitale Bestätigung des Rohteilvolumens senkt Ausschussraten, verhindert vorzeitige Werkzeugkollisionen durch übermäßiges Aufmaß und beschleunigt Vorbearbeitungsprüfungen.

Ausrichtungsalgorithmen, Farb-Mapping und Querschnittsanalyse
Das Release integriert drei gezielte Workflow-Verbesserungen zur Optimierung der Gussprüfung:
  • Smart Alignment: Nutzt hochentwickelte Best-Fit-Algorithmen zusammen mit einer Optimierung der Materialverteilung, um komplexe Punktwolkendaten an Referenz-CAD-Koordinatensystemen auszurichten und die Materialzugaben auf Gussflächen zu prüfen.
  • Enhanced Color Mapping: Liefert kontrastreiche Oberflächenabweichungs-Heatmaps, um Materialüberschuss oder Schrumpfung gegenüber Designtoleranzen hervorzuheben.
  • Cross-Section Analysis: Bietet virtuelle Schnittwerkzeuge, die Innenwände, Kernversatz und Entformungsschrägen sichtbar machen, um verdeckte Innengeometrien zerstörungsfrei zu prüfen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.

Gussprüfungen vor der Bearbeitung stützen sich maßgeblich auf Auswertungen von Materialbedingungen und Oberflächenabweichungstoleranzen gemäß ASME Y14.5 und ISO 1101, um ein ausreichendes Bearbeitungsaufmaß über komplexe Trennebenen sicherzustellen. Handgeführte optische Messtechnik-Scanner projizieren Multi-Laserkreuze oder strukturierte Blaulichtmuster, um hochdichte 3D-Oberflächennetze mit Erfassungsraten von über einer Million Punkten pro Sekunde zu erfassen; dabei halten sie volumetrische Genauigkeiten im Bereich von wenigen zehn Mikrometern über große Gussstrukturen ein. Algorithmen zur Optimierung der Materialverteilung nutzen beschränkte Gaußsche Fehlerquadrat- oder Min-Max-Abweichungsberechnungen, um positive und negative Materialzugaben über Bezugsstellen auszubalancieren. So wird sichergestellt, dass kritische Bearbeitungsmerkmale – wie Bohrungen, Flanschflächen und Zentrieransätze – während der CNC-Fräszyklen fehlerfrei herausgearbeitet werden. Die Integration von Polygonnetz-Schnitterstellungen mit 3D-CAD-Modellen ermöglicht die Überprüfung von Wandstärkenschwankungen, Formschrägen und Kernversätzen direkt aus Oberflächenscans – ohne den Einsatz industrieller Computertomographie (CT).

Bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.

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