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Offene Automatisierungssysteme für KI-integrierte Industriesteuerung

Beckhoff verbindet klassische Steuerungstechnik mit Linux-basierten Runtime-Umgebungen zur Optimierung der digitalen Lieferkette.

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Offene Automatisierungssysteme für KI-integrierte Industriesteuerung

Die Evolution der offenen Automatisierungstechnik wird maßgeblich durch die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz (KI) und hardwareunabhängigen Steuerungsarchitekturen geprägt. Diese Fortschritte adressieren den steigenden Bedarf an Engineering-Effizienz und Systemleistung in komplexen Industrieanwendungen durch skalierbare Software und kompakte Hardwarelösungen.

KI-Integration im Automatisierungslebenszyklus
Die Einbindung von KI in das automotive data ecosystem sowie in die allgemeine Industrieautomatisierung wird durch den TwinCAT 3 CoAgent ermöglicht. Dieser KI-gestützte Assistent optimiert den Entwicklungsprozess durch sprachbasierte Code-Vorschläge für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), Human-Machine-Interfaces (HMI) und E/A-Konfigurationen. Durch die Nutzung kontextsensitiver Daten aus dem Beckhoff Informationssystem automatisiert das Tool routinemäßige Programmieraufgaben und bietet diagnostische Unterstützung im laufenden Betrieb. Zu den technischen Vorteilen gehören verkürzte Entwicklungszyklen und eine höhere Genauigkeit bei der Fehlererkennung durch automatisierte Datenanalysen, sodass sich Ingenieure auf die übergeordnete Systemarchitektur statt auf repetitive Syntax konzentrieren können.

Entkopplung von Software und Hardware über Linux-Runtimes
Die Einführung von TwinCAT for Linux® und virtuellen SPS (VPLCs) markiert einen Übergang zu hardwareunabhängigen Steuerungssystemen. Durch die Verteilung von Laufzeiten und Funktionen in containerisierten Umgebungen können Systemarchitekten die Steuerungslogik über verschiedene Hardwareplattformen hinweg bereitstellen, ohne an spezifische proprietäre Geräte gebunden zu sein. Diese Modularität ermöglicht zentrale Software-Updates und reduziert die langfristigen Wartungskosten. Die Integration in umfassende Internet-of-Things-Infrastrukturen (IoT) erfolgt über ADS over MQTT, was einen sicheren und standardisierten Datenaustausch gewährleistet. Dieser Ansatz erlaubt die Virtualisierung von Steuerungsaufgaben, was für die Skalierung von Abläufen in modernen Smart Factories essenziell ist.

Skalierbare Industrie-Computing- und Interface-Hardware
Die Hardware-Entwicklungen in diesem Sektor umfassen den Ausbau der ultrakompakten Industrie-PC-Serie C60xx. Diese lüfterlosen Geräte sind für platzkritische Installationen konzipiert und nutzen ein Prozessorspektrum, das von energieeffizienten Intel Atom®-Einheiten bis hin zu leistungsstarken Intel® Core™-CPUs reicht.

Für die Mensch-Maschine-Interaktion bietet die Next Multi-Touch-Panel-Generation mit den Serien CP46xx und CP56xx eine intuitive Bedienung durch fortschrittliche Touch-Technologie. Diese Geräte sind in Displaygrößen von 7 bis 23,8 Zoll erhältlich und werden entweder von Arm®- oder Intel Atom®-Prozessoren angetrieben. Um funktionale Sicherheit und Modularität zu gewährleisten, unterstützen diese Panels Tastererweiterungen mit integriertem EtherCAT und Fail Safe over EtherCAT (FSoE), was eine präzise Anpassung an spezifische Sicherheitsanforderungen und Maschinenlayouts ermöglicht.

Herausgegeben von einem Industriejournalisten, Evgeny Churilov

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