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Energiemanagementsystem optimiert hybride temporäre Stromversorgung
Atlas Copco hat ein verbessertes Energiemanagementsystem vorgestellt, das die Steuerung, Integration und Skalierbarkeit hybrider temporärer Stromversorgungslösungen verbessert.
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Da Baustellen, Industrieanlagen und Infrastrukturprojekte zunehmend Batteriespeicher, Dieselgeneratoren, erneuerbare Energiequellen und Netzanschlüsse kombinieren, gewinnt ein effizientes Energiemanagement zunehmend an Bedeutung. Es trägt dazu bei, eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen und gleichzeitig Kraftstoffverbrauch sowie Emissionen zu reduzieren. Mit einem weiterentwickelten Energiemanagementsystem erweitert Atlas Copco sein Portfolio für mobile Energielösungen, um die Energieverteilung zu optimieren, das Management hybrider Stromversorgungssysteme zu vereinfachen und flexiblere temporäre Energieanwendungen zu ermöglichen.
Energiemanagement für mehrere Energiequellen
Der neue Controller ist in die Batteriespeichersysteme der Serien ZBP und ZBC von Atlas Copco integriert und übernimmt dort die zentrale Steuerung von Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung. Über eine überarbeitete Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) können Anwender die Systemleistung überwachen, elektrische Lasten ausgleichen und den Energieverbrauch in temporären Stromversorgungssystemen optimieren.
Das System wurde für hybride Energielösungen entwickelt und koordiniert die Stromversorgung aus Dieselgeneratoren, Batteriespeichern, dem öffentlichen Stromnetz, erneuerbaren Energiequellen oder beliebigen Kombinationen dieser Energiequellen. Durch die kontinuierliche Steuerung der Energieflüsse trägt es zu einem stabilen Betrieb und einer höheren Energieeffizienz bei. Darüber hinaus ist das System mit der Telematikplattform Fleetlink von Atlas Copco verbunden, wodurch eine standortübergreifende Fernüberwachung und Verwaltung kompletter Flotten möglich wird.
Verbesserte Benutzeroberfläche erhöht die Transparenz im Betrieb
Die aktuelle Softwareversion enthält zahlreiche Verbesserungen, die auf Kundenrückmeldungen aus dem vergangenen Jahr basieren. Die neu gestaltete Benutzeroberfläche stellt Betriebsdaten übersichtlicher dar, sodass Anwender wichtige Systemparameter schneller erfassen und mit weniger Navigationsaufwand auf relevante Informationen zugreifen können.
Neben der modernisierten Darstellung umfasst der Controller verschiedene Funktionen, die sowohl den täglichen Betrieb als auch die Inbetriebnahme vereinfachen. Dazu gehören die automatische Kalibrierung, eine Ladeleistungsbegrenzung, konfigurierbare Betriebsprofile, integrierte Diagnosehilfen, Datenprotokollierung über SD-Karte, die Überwachung der Rack-Isolierung sowie detaillierte Informationen zur Temperatur einzelner Batteriezellen. Dynamisch angepasste Bildschirmansichten richten sich nach der jeweiligen Systemkonfiguration und bieten sowohl eine vereinfachte Bedienoberfläche für weniger erfahrene Anwender als auch erweiterte Funktionen für erfahrene Fachkräfte.
Höhere Kompatibilität für modulare Stromversorgungssysteme
Eine wesentliche Neuerung ist die erweiterte Kompatibilität mit Steuerungssystemen externer Generatorhersteller. Neben Atlas-Copco-Geräten kann die Plattform mit Controllern von DSE, CAT, Cummins und ComAp kommunizieren. Dadurch lassen sich bestehende Generatorflotten in hybride mobile Stromversorgungssysteme integrieren, ohne vorhandene Anlagen ersetzen zu müssen.
Diese größere Interoperabilität ermöglicht die flexible Konfiguration modularer Stromversorgungslösungen, die an die jeweiligen Projektanforderungen angepasst werden können. Vermietunternehmen und Bauunternehmen können Batteriespeicher mit Generatoren unterschiedlicher Hersteller kombinieren und gleichzeitig das gesamte Energiemanagement über eine zentrale Plattform steuern.
Skalierbares und fernüberwachtes Energiemanagement
Der Controller wurde für dezentrale Energiesysteme entwickelt, in denen mehrere Energiequellen gleichzeitig betrieben werden. Seine integrierte Steuerungslogik überwacht kontinuierlich den Anlagenzustand, den Batteriestatus, die Lastanforderungen sowie den allgemeinen Systemzustand über eine intuitive Touchscreen-Benutzeroberfläche. Die Echtzeitüberwachung ermöglicht es den Anwendern, schneller auf Laständerungen oder unerwartete Stromausfälle zu reagieren, wodurch Ausfallzeiten reduziert und eine zuverlässige Stromversorgung unterstützt werden.
Die Fernanbindung erweitert die betriebliche Flexibilität zusätzlich, indem Leistungsdaten an Fleetlink übertragen werden. Dadurch können komplette Flotten standortunabhängig überwacht und verwaltet werden. Da die Plattform für die Integration zusätzlicher Energiequellen und Systemkomponenten ausgelegt ist, bietet sie zugleich eine skalierbare Grundlage für zukünftige hybride Stromversorgungssysteme und den Ausbau temporärer Energieinfrastrukturen.
Anwendungen
Das Energiemanagementsystem ist für temporäre und dezentrale Stromversorgungslösungen konzipiert, bei denen mehrere Energiequellen effizient zusammenarbeiten müssen. Typische Einsatzbereiche sind Bau- und Infrastrukturprojekte, Bergbau, Industrieanlagen, Mietflotten, temporäre Energieversorgung für Veranstaltungen, abgelegene Einsatzorte sowie hybride Mikronetze.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Einordnungen und einen Wettbewerbsvergleich, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Die zunehmende Verbreitung von Batteriespeichersystemen in temporären Stromversorgungslösungen erhöht den Bedarf an intelligenten Energiemanagementplattformen, die mehrere Energiequellen koordinieren und gleichzeitig Kraftstoffverbrauch sowie Betriebskosten senken können. Moderne hybride Stromversorgungssysteme kombinieren häufig Dieselgeneratoren, Batteriespeicher, erneuerbare Energien und Netzanschlüsse. Dadurch gewinnt eine zentrale Steuerung zunehmend an Bedeutung, um einen zuverlässigen und effizienten Betrieb sicherzustellen.
Der aktuelle Controller von Atlas Copco spiegelt diese Entwicklung wider, indem er sowohl auf Interoperabilität als auch auf eine optimierte Energienutzung setzt. Die Unterstützung von Generatorsteuerungen der Hersteller DSE, CAT, Cummins und ComAp ermöglicht die Integration gemischter Geräteflotten in ein gemeinsames hybrides Stromversorgungssystem, ohne bestehende Anlagen vollständig ersetzen zu müssen. Vergleichbare Energiemanagementplattformen von Anbietern wie ComAp und Deep Sea Electronics konzentrieren sich ebenfalls auf die Steuerung hybrider Mikronetze, die Fernüberwachung und ein intelligentes Lastmanagement. Atlas Copco hebt sich durch die nahtlose Integration in das eigene Batteriespeicherportfolio, die Anbindung an die Fleetlink-Telematikplattform sowie eine skalierbare Architektur hervor, die sich flexibel um zusätzliche Energiequellen erweitern lässt.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Redakteurin bei Induportals – mithilfe von KI adaptiert.
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