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Modbus-Energiezähler von METZ CONNECT für die Industrie

Die Energiezähler MR-(F-)SM4i und MR-(F-)SM4u von METZ CONNECT optimieren das industrielle Energiemanagement durch eine präzise Modbus-RTU-Integration.

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Modbus-Energiezähler von METZ CONNECT für die Industrie

Die Einhaltung der europäischen Energieeffizienzrichtlinien erfordert von Industrieunternehmen eine strenge Überwachung des Stromverbrauchs ihrer Anlagen. Um diesen operativen Bedarf zu decken, bietet METZ CONNECT seine neuen Hutschienen-Energiezähler an, die für eine nahtlose Integration in bestehende IP-Netzwerkinfrastrukturen konzipiert sind.

Ingenieurtechnischer Kontext und operative Herausforderungen
Produktionsunternehmen sind oft gesetzlich verpflichtet, ihren Energieverbrauch systematisch zu erfassen und zu optimieren, um Energieaudits wie die Norm DIN EN 16247 oder das Energiemanagement nach ISO 50001 zu erfüllen. Die fehlende granulare Transparenz der Maschinenlastprofile führt zu übermäßigen Energiekosten und erschwert die Identifizierung potenzieller Einsparungen. Die Implementierung eines intelligenten Messsystems erfordert jedoch Geräte, die in der Lage sind, sich an dicht bestückte Schaltschränke anzupassen, ohne die Produktionslinien zu unterbrechen.

Technische Erklärung und Funktionsprinzip
Die Messmodule von METZ CONNECT erfassen die Energiedaten in Netzen mit bis zu drei Phasen plus Neutralleiter (L1, L2, L3, N). Die Geräte bieten eine Messgenauigkeit der Klasse B und werten Strom, Spannung sowie Wirk-, Blind- und Scheinleistung aus. Die Hardware-Architektur ist in zwei Varianten erhältlich, um sich an die vorhandene Infrastruktur anzupassen. Die Serie MR-(F-)SM4i unterstützt konventionelle Stromwandler mit einem Sekundärstrom von 1 A oder 5 A. Die Serie MR-(F-)SM4u ist für Wandler mit einem Spannungsausgang von 333 mV und für Rogowski-Spulen ausgelegt, die ein Ausgangssignal von 50 mV liefern. Die physische Konnektivität erfolgt wahlweise über Schraubklemmen oder Federkraftklemmen mit Push-in-Technologie, was die Verdrahtungszeit erheblich reduziert.

Datenintegration und Visualisierung
Die Übertragung der Messwerte erfolgt über das standardisierte Modbus-RTU-Protokoll. Diese Zähler arbeiten in Synergie mit dem Modbus-Gateway MR-(F-)GW oder dem Datenlogger EWIO2-M(-BM) von METZ CONNECT. Dieser Datenlogger integriert eine grafische Node-RED-Entwicklungsumgebung, die es ermöglicht, Energiedaten direkt per Drag-and-Drop über eine Weboberfläche zu verarbeiten, zu analysieren und zu visualisieren. Bediener können so Echtzeit-Dashboards konfigurieren, Lastspitzen erkennen und den Versand von E-Mail-Benachrichtigungen bei Überschreitung vordefinierter Leistungsgrenzen automatisieren.

Produktrelevanz und industrielle Anwendungen
Diese Lösung richtet sich direkt an Anwendungen im Wohn- und Industriebereich, die eine zentrale Verwaltung ihrer Energiekosten anstreben. Die Verwendung von Rogowski-Spulen (Klappwandlern) ermöglicht die Installation des Messsystems, ohne dass die Produktion unterbrochen werden muss. Die in den Geräten von METZ CONNECT vorintegrierten Konfigurationsvorlagen erleichtern die Inbetriebnahme, wenngleich die Hardware-Flexibilität über die Parametrierung standardisierter Register auch eine nahtlose Integration in Modbus-Systeme von Drittanbietern ermöglicht.


Modbus-Energiezähler von METZ CONNECT für die Industrie

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsanalysen, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.

Im Bereich der industriellen Automatisierung begünstigt die Digitalisierung von Niederspannungs-Energieverteilungen die Einführung dezentraler IoT-Messgeräte. Die Verwendung offener Protokolle wie Modbus RTU garantiert maximale Interoperabilität mit bestehenden SCADA-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition). Aus elektrotechnischer Sicht erklärt sich die zunehmende Verbreitung von Rogowski-Spulen für Modernisierungsprojekte (Brownfield) durch ihre außergewöhnliche mechanische Flexibilität in beengten Räumen. Im Gegensatz zu Stromwandlern mit ferromagnetischem Kern erfahren diese Spulen bei den intensiven Einschaltströmen, die von großen Maschinenantrieben erzeugt werden, keine magnetische Sättigung. Dies gewährleistet eine stabile Messlinearität über einen sehr breiten Bereich industrieller Stromstärken.

Bearbeitet von Maria Brueva, Redaktion Induportals – angepasst durch KI.

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